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Kai Klefisch wechselt nach Paderborn

Mittelfeldspieler Kai Klefisch wird seinen im Sommer auslaufenden Vertrag bei Viktoria Köln nicht verlängern. Der 22-Jährige wechselt ablösefrei zu Zweitligist SC Paderborn.

Mittelfeldspieler Kai Klefisch verlässt Viktoria Koeln zum Saisonende ablösefrei und wechselt zum SC Paderborn in die 2. Bundesliga. (Foto: IMAGO / Beautiful Sports)
Kai Klefisch (Viktoria Koeln), hier im Auswärtsspiel beim SC Freiburg II in der 3. Liga am 25.Spieltag, wechselt im Sommer ablösefrei zum SC Paderborn. (Foto: IMAGO / Beautiful Sports)

Mittelfeldspieler Kai Klefisch wird den FC Viktoria Köln im Sommer ablösefrei verlassen und sich dem SC Paderborn anschließen. In der laufenden Drittligasaison ist der 22-Jährige uneingeschränkte Stammkraft im Mittelfeld der Rechtsrheinischen, absolvierte bislang 28 von 30 Spielen.

Zugleich ist Klefisch ein Sinnbild für den Weg des FC Viktoria Köln als Ausbildungsverein. Der gebürtige Leverkusener kam 2014 von Bayer 04 Leverkusen ins Nachwuchsleistungszentrum der Viktoria. Bei den Höhenbergern schaffte er über die U17 und U19 bereits als 18-Jähriger den Sprung in die erste Mannschaft, die damals in der Regionalliga kickte. Kai Klefisch ist übrigens nicht der einzige Klefisch, der von einer Profi-Karriere träumt. Vielmehr stammt der 22-Jährige aus einer fußballbegeisterten Familie. Sein jüngerer Bruder Ben (18) steht im Bundesligakader von RB Leipzig, kommt zumeist aber noch in der A-Junioren Bundesliga zum Einsatz. Der ältere Bruder Tim (24) spielt in der Oberliga Niederrhein für TuRu Düsseldorf.

Paderborn als logischer nächster Schritt für Kai Klefisch

Nun folgt also im Sommer mit dem Wechsel zum Zweitligisten Paderborn der logische nächste Schritt für den jungen Rechtsfuß. Eine nachvollziehbare Entscheidung, wie auch Viktorias Sport-Vorstand Franz Wunderlich anerkennt. Wunderlich auf der Viktoria-Vereinshomepage: „Kai Klefisch ist ein Paradebeispiel für unsere fruchtende Nachwuchsarbeit Wir haben bis zuletzt um ihn gekämpft und hätten ihn gerne bei uns behalten. Aber Kai spielt längst auf einem Niveau, mit dem er den nächsten Schritt in einer höheren Liga gehen möchte und wohl gehen muss.“

„Bis Saisonende noch mal alles raushauen“

„Der Prozess des Transfers lief zu jedem Zeitpunkt absolut fair ab“, betont Wunderlich, „wir waren stets informiert und werden nun nicht überrascht. Wir wünschen Kai deshalb für seine Zukunft alles Gute, er wird bei uns immer ein willkommener Gast sein.“

Kai Klefisch: „Ich bedanke mich bei der Viktoria für tolle Jahre. Ich werde die Zeit in Höhenberg, in der ich zum Profi reifen durfte, nie vergessen. In den acht Spielen bis zum Saisonende werde ich mit der Mannschaft noch mal alles raushauen. Im Sommer freue ich mich dann auf die neue Herausforderung in Liga zwei.“ Einziger Wermutstropfen: Die Viktoria erhält für seinen Leistungsträger, dessen Marktwert das Portal transfermarkt.de mit 350.000 Euro beziffert, keine Ablösesumme.