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FC trauert um Pott

FC-Legende Fritz Pott: Setzt einen sehenswerten Lupfer gegen Bayern-Torwart Sepp Maier. Foto: imago / Werek

FC-Legende Fritz Pott: Setzt einen sehenswerten Lupfer gegen Bayern-Torwart Sepp Maier.
Foto: imago / Werek

Der 1. FC Köln trauert um einen seiner ersten Meisterhelden. Fritz Pott ist im Alter von 75 Jahren an Nierenversagen verstorben.

Erneut verlässt den 1. FC Köln ein ganz großer. Nachdem erst am 6. Januar 2015 der ehemalige FC-Präsident Albert Caspers gestorben ist, trauert der Traditionsklub nun auch um den ehemaligen Abwehrspieler Fritz Pott.

Nach Informationen des „Express“ verstarb der 75-Jährige am Sonntag in der Kölner Uni-Klinik nach einer langen Leidenszeit an Nierenversagen. Pott spielte von 1958 bis 1970 für den 1. FC Köln und kam wie Kölns Weltmeister-Legende Hans Schäfer von Rot-Weiss Zollstock.

Unter dem damaligen Trainer Zlatko Cajkovski gelang es Pott in der Saison 1961/62 sich einen Platz in der Stammelf zu erspielen. Am Ende der Saison wurde der FC erstmals deutscher Meister. Auch als der FC 1964 zum ersten deutschen Bundesliga-Meister gekührt wurde, war Pott mit 27 Einsätzen ein fester Bestandteil der Mannschaft.

Auch 1965 bei den drei Europapokal Spielen gegen den FC Liverpool stand er auf dem Rasen, als nach drei Unentschieden (0:0, 0:0, 2:2) der legendäre Münzwurf von Rotterdam die Engländer zum Sieger machte.

Nach seiner Spielerkarriere arbeitete Pott, der sich in Hürth mit einer Gebäudereinigungsfirma selbstständig machte, als Trainer: 1978 führte er den Vorgängerverein des heutigen FC Viktoria Köln in die 2. Bundesliga.