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FC: Stöger im Interview

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Die mehr als erfolgreiche Saison des 1. FC Köln wurde mit einem Freundschaftsspiel gegen eine Stadtauswahl aus Lohmar beendet. Nach dem 10:1-Erfolg stand Trainer Peter Stöger Rede und Antwort.
Peter Stöger äußerte sich zur abgelaufenen Saison

Nach dem Freundschaftsspiel gegen eine Stadtauswahl aus Lohmar blickte Peter Stöger auf die erfolgreiche Saison des Effzeh zurück (Foto: imago/mika)

Ehe die Effzeh-Profis in ihren wohlverdienten Urlaub durften, gab es zum Abschluss der Saison ein Freundschaftsspiel gegen eine Stadtauswahl aus Lohmar. Bei herrlichem Wetter kam der Euro-League-Teilnehmer vor rund 4.000 Zuschauern zu einem lockeren 10:1-Erfolg. Im Anschluss an die Partie trat Peter Stöger nochmals vor die Kamera, um den Journalisten Rede und Antwort zu stehen. Auch Köln.Sport war vor Ort.

Über den FC Köln wird ja in den letzten Tagen nur noch im Zusammenhang mit Europa gesprochen. Wie wichtig oder wie interessant ist es, da in die „Provinz“ zu gehen für Sie und ihre Mannschaft?

Ja es hat sich bei uns ja nichts geändert, wir haben das immer gemacht. Nur weil wir jetzt einmal nach zig Jahren im Europapokal sind, hat sich vom Grundgedanken her bei uns nichts getan.Wir werden auch in Zukunft solche Spiele machen, weil wir auch sehen, dass es gut angenommen wird. Es sind unsere Fans und vielleicht auch die, die uns nicht immer so oft zu sehen bekommen. Deswegen haben wir so ein Spiel auch noch gemacht.

Wie lautet die Aussagekraft nach so einem Spiel? Die Leute sind sehr zufrieden und alle sind verletzungsfrei geblieben. Ist das das Wichtigste?

Ja klar, wir hatten zwischen dem Spiel und der Chinareise ein Paar Tage frei gehabt und heute noch einen Laktattest am Vormittag gehabt. Es ist wichtig, dass alle gesund sind und in den Urlaub gehen können.

Unmittelbar nach dem Saisonabschluss gab es diese Chinareise, das war natürlich auch noch mal stressig. Verinnerlicht man eigentlich jetzt erst so richtig, in diesen Tagen nach China, was man eigentlich geleistet hat, als Mannschaft und Verein und auch als Trainer.

Für den Verein bedeutet das sicher sehr sehr viel. Was das für jeden einzelnen Spieler bedeutet, das kann ich glaube ich schwer beurteilen. Es ist auch schwer etwas zu beurteilen, was man noch nie gehabt hat. Und für mich als Trainer weiß ich auch noch nicht genau, wie ich das einordnen soll. Also ich kenne natürlich viele Geschichten von großartigen Spielern in Köln und jetzt sind wir in einem Wettbewerb angekommen, der große Bedeutung hat. Aber das alles einzuordnen, das ist schon schwierig.

Gibt es jetzt eigentlich noch eine Nachbereitung für Sie, oder ist es das dann jetzt auch endgültig und man freut sich auf eine gewisse Freizeit und mal ein bisschen Abstand von all dem zu gewinnen?

Also ich bin schon froh wenn ich etwas Abstand gewinne, sag ich Ihnen ganz ehrlich. Wenn man sich ein paar Tage gar nicht damit beschäftigt, wird es jemandem klar, was es bedeuten kann. Aber so ein paar Tage ganz ohne Fussball, mit Ausnahme vom Champions League Finale, wird uns auch glaube ich ganz gut tun.

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