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FC: Stöger fordert Reaktion

Peter Stöger Jonas Hector 1. FC Köln Bundesliga

Unzufrieden mit dem Auftritt gegen Stuttgart: FC-Coach Peter Stöger (l., mit Jonas Hector)
Foto: imago/Norbert Schmidt

Nach dem verpatzten Rückrundenstart leckt der 1. FC Köln seine Wunden. Von seinen Schützlingen will FC-Coach Stöger in der Trainingswoche mehr sehen.

Gleich auf ein Quintett musste Peter Stöger, Trainer des 1. FC Köln, bei der ersten Einheit dieser Woche verzichten: Kevin Vogt (Rippenprobleme), Marcel Risse (Knieprellung) und Leonardo Bittencourt (Wadenprellung) laborierten noch an Blessuren aus der 1:3-Niederlage gegen den VfB Stuttgart zum Rückrundenauftakt, Innenverteidiger Dominique Heintz fehlte erkrankt und Nationalspieler Jonas Hector weilte zwecks Werbeaufnahmen bei der DFB-Auswahl.

Kein perfekter Auftakt in die Trainingswoche, wie auch der Auftakt in die Rückrunde äußerst verkorkst geriet. Sorgen um seine Schützlinge macht sich Stöger allerdings nicht: „ „Ich bin zuversichtlich, dass bis zum Sonntag wieder alles in Ordnung ist“, sagte der Österreicher, der nach der schwachen zweiten Hälfte gegen die Schwaben allerdings sein Team in der Pflicht sieht. „Eine Reaktion wäre gut von denen, die gespielt haben“, schickte Stöger eine Warnung an seine Startelf und schob direkt hinterher: „Eine Reaktion wäre noch besser von denen, die nicht einmal in der Mannschaft dabei waren.“

Das gilt auch für Yannick Gerhardt, der am Samstag überraschend nicht zum Einsatz kam. Im zentralen Mittelfeld wurde dem FC-Talent, dem Beobachter eine starke Vorbereitung attestiert hatten, Kevin Vogt vorgezogen. Gegenüber dem Onlinemagazin „geissblog.koeln“ erklärte Stöger die Entscheidung: „Unsere Überlegung war relativ einfach. Kevin Vogt hat eine sehr gute Vorbereitung gezeigt. Wir wollten mit ihm und Matthias Lehmann mehr Druck auf Christian Gentner und Daniel Didavi ausüben. Kevin war in den letzten Tagen richtig giftig, sehr aktiv. Schade, dass wir das nicht so im Spiel gesehen haben“, so der 49-Jährige. Insgesamt präsentierte sich Stöger nach der Stuttgart-Pleite gewohnt selbstkritisch: „Es sind Eindrücke und Gefühle, die uns leiten. Da haben wir offenbar falsch gelegen – ohne die Sicherheit zu haben, dass es mit anderen Spielern besser gegangen wäre.“