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FC-Stadionpacht: Steinkamp und Grzesiek vermitteln

Quelle: IMAGO

RheinEnergie-Boss Dr. Dieter Steinkamp.

Der FC und die Stadt haben bislang keine Einigung bei den Verhandlungen um die Stadionpacht erzielen können. Weil die Zeit drängt, sollen jetzt zwei erfahrene Kölner Wirtschaftsbosse zwischen den Parteien vermitteln.

Zusätzliche Schärfe statt Einigung – dies sei der Stand nach der letzten Verhandlungsrunde zwischen dem 1. FC Köln und der Stadt bei der Miete fürs RheinEnergieStadion, berichtet der „Express“. Die Gesprächsatmosphäre zwischen der Sportstätten GmbH, die für die Stadt Köln verhandelt, und den FC-Vertretern Alexander Wehrle und Markus Ritterbach sei sehr angespannt gewesen, heißt es. Sogar von Drohgebärden bis hin zu gegenseitigen Anschuldigungen ist die Rede.

Problem: Dem FC, der bis zum 30. Juni ein millionenschweres Loch in seinem Etat stopfen muss, rennt die Zeit davon. Während der Verein die Stadionpacht von rund 3,5 auf 1,8 Mio. Euro jährlich reduzieren will, möchte die Stadt dem nicht zustimmen – allein schon wegen EU-rechtlicher Bedenken, wie es in dem Artikel heißt. Ähnlich äußert sich Oberbürgermeister Jürgen Roters in der aktuellen Ausgabe von Köln.Sport (Nr. 07/2013).

Um die festgefahrene Situation wieder ins Laufen zu bringen, haben sich die Verhandlungspartner auf Empfehlung von Roters nun darauf verständigt, die Gespräche unter der Moderation von zwei Vermittlern fortzusetzen. „Die Funktion sollen der Vorsitzende des Vorstandes der Sparkasse KölnBonn, Artur Grzesiek, und der Vorstandsvorsitzende der RheinEnergie AG, Dr. Dieter Steinkamp, übernehmen“, erklärte ein Sprecher der Stadt.

OB Jürgen Roters: „Beide haben sich dankenswerter Weise für die wichtige Aufgabe bereit erklärt. Ich bin zuversichtlich, dass die ins Stocken geratenen Verhandlungen unter der Vermittlung dieser beiden profilierten Moderatoren neuen Schwung bekommen und zur einer guten Lösung führen werden.“ Grzesiek und Steinkamp sitzen auch im neuen Beirat des 1. FC Köln.