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FC: Spinner forciert den Stadionkauf

Quelle: IMAGO

FC-Präsident Werner Spinner strebt einen Kauf des RheinEnergieStadions an.

Der Präsident des 1. FC Köln hat in den Fraktionen des Stadtrats einen weiteren Vorstoß in Sachen Kauf des RheinEnergieStadions gewagt. Allerdings regt sich Widerstand, die Stadt will die Arena nicht abgeben, um den Verein zu sanieren.

Der 1. FC Köln möchte in Sachen Kauf des RheinEnergie-Stadions nun offenbar ernst machen. Präsident Werner Spinner hat sein Vorhaben bereits den Spitzen mehrerer Fraktionen des Stadtrats vorgestellt. Laut Informationen der „Kölnischen Rundschau“ soll es bei seinen Vorträgen aber lediglich um das grundsätzliche Interesse des Vereins gegangen sein, konkrete Zahlen legte Spinner den Politikern nicht vor. Statt breiter Unterstützung trifft der Wunsch des Vereins derzeit aber noch auf Ablehnung. Aus der Politik heißt es, man werde einem Verkauf des Stadions nicht zustimmen, wenn es lediglich der Sanierung des Vereins diene. Das heißt im Klartext: Ein mögliches Angebot des 1. FC Köln müsste sich, um Erfolgsaussichten zu haben, etwa im Bereich des tatsächlichen Stadionswerts bewegen. Von einem hohen zweistelligen Millionenbetrag ist mindestens auszugehen.

 

Sollte sich das angebotene Modell jedoch als profitabel für beide Seiten erweisen, ist die Stadt Köln und die Sportstätten GmbH, die das Stadon derzeit betreibt, grundsätzlich gesprächsbereit. Eine Möglichkeit könnte darin liegen, dass der FC sein Portfolio an Sponsoren mit in das Geschäft einbringt und damit neue Einnahmequellen generiert.