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FC: Rückschlag in der Nachspielzeit

Der 1. FC Köln hatte den Sieg schon fast unter Dach und Fach gebracht, doch in der Nachspielzeit zerstörte die TSG Hoffenheim die Hoffnung auf den so wichtigen Dreier im Kampf um die Europapokalplätze.

Kerem Demirbay ließ die Mehrheit der 49.600 Zuschauer im RheinEnergie-Stadion in der 93. Minute verstummen, als er den Ball nach einem Ausrutscher von Yuya Osaka im eigenen Sechzehner ausnutze und eiskalt zum 1:1-Ausgleich einschob.

Zuvor hatte sich der 1. FC Köln im Vergleich zur Vorwoche und der 1:2-Niederlage in Augsburg stark verbessert gezeigt. Für Christian Clemens rutschte Konstantin Rausch in die Startelf, so dass sich Jonas Hector wieder auf seine Qualitäten im zentralen Mittelfeld konzentrieren konnte.

Vorarbeit durch starken Hector

Der Nationalspieler bereitete dann auch in der 58. Spielminute den Führungstreffer durch Leonardo Bittencourt vor, nachdem er nach einem klugen Zuspiel von Nachwuchsspieler Lukas Klünter die Übersicht behielt und einen mustergültigen Querpass auf den Torschützen spielte.

Außer den beiden Toren gab es auf beiden Seiten ansonsten nur Halbchancen zu verzeichnen, wobei ein Pfosten-Kopfball von Dominique Heintz in der 40. Minute noch hervorzuheben wäre. Das Unentschieden geht aus diesem Grund in Ordnung, wobei der späte Ausgleich natürlich ärgerlich war.

Mit dem Remis verpassten die Kölner ein deutliches Zeichen an die Konkurrenz, zumal in der nächsten Woche das schwierige Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund auf dem Programm steht. Denn auch der BVB muss weiter Punkte sammeln, um am Saisonende mit dem dritten Platz noch die direkte Qualifikation zur Champions League zu schaffen.

1. FC Köln: Horn – Klünter, Sörensen, Heintz (52. Subotic), Rausch (82. Höger) – Jojic, Lehmann, Hector – Osako, Modeste, Bittencourt (68. Özcan)

TSG Hoffenheim: Baumann – Süle, Vogt, Bicakcic – Toljan (72. Rupp), Demirbay, Rudy, Kramaric (57. Amiri), Zuber – Szalai (62. Uth), Wagner

Tore: 1:0 Bittencourt (58.), 1:1 Demirbay (90.+3)