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FC: Peszko bleibt im DFB-Pokal gesperrt

Vom DFB-Sportgericht für drei Spiele gesperrt: FC-Profi Slawomir Peszko. Foto: imago/Sven Simon

Weiterhin für drei Pokalspiele gesperrt: FC-Profi Slawomir Peszko.
Foto: imago/Sven Simon

Das DFB-Sportgericht hat die Sperre von drei Pokalspielen für FC-Spieler Slawomir Peszko bestätigt. Außerdem könnte Marcel Risse nach seiner Verletzung wieder ins Team zurückkommen.

Der polnische Nationalspieler vom 1. FC Köln bleibt im DFB-Pokal gesperrt. Damit bestätigte das DFB-Sportgericht das vorangegangene Urteil und verwarf den Kölner Einspruch. „Der Tritt des Spielers Slawomir Peszko war eine klare Tätlichkeit. Seine Einlassung, er habe den Ball spielen wollen, ist eine Schutzbehauptung“, kommentierte Hans E. Lorenz, der die Verhandlung leitete, die Urteilsbegründung.

Nur 14 Minuten nach seiner Einwechslung hatte Peszko im Zweitrundenspiel beim Drittligisten MSV Duisburg, das der FC mit 4:1 nach Elfmeterschießen gewann, gegen den Duisburger Tim Albutat nachgetreten. Schiedsrichter Peter Sippel (München) wertete die Aktion als Tätlichkeit und verwies den FC-Profi prompt des Feldes. „Ob wir die letzte Möglichkeit einer Berufung vor dem DFB-Bundesgericht ausschöpfen, werden wir jetzt im Verein erörtern“, sagte FC-Sportgeschäftsführer Jörg Schmadtke gegenüber der „Kölnischen Rundschau“.

Erfreulichere Nachrichten für die FC-Fans gibt es im Fall Marcel Risse: der Mittelfeldspieler war am Dienstag erstmals nach seiner Meniskus-OP wieder im Mannschaftstraining. Kölns Trainer Peter Stöger könnte womöglich schon am Wochenende in der Partie gegen Augsburg auf Risse zurückgreifen. „Wenn er keine Probleme hat und wir das Gefühl haben, dass ihm nichts passieren kann, ist er natürlich ein Thema für Samstag“, erklärte Stöger dem „Kicker“.