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FC: Was tun gegen die Offensivschwäche?

Quelle: IMAGO

Der derzeit glücklose Anthony Ujah hat sich nun eine Kapselzerrung am linken Knie zugezogen.

Die Offensivschwäche des 1. FC Köln bei nur 28 Treffern ist kein Geheimnis. Eine Lösung muss her, denn nur sechs Mannschaften erzielten weniger Tore. Unsicherheit macht sich nicht nur bei Trainer Holger Stanislawski breit.

 

 

„Diese schlechte Chancenverwertung ist schon extrem. Sie begleitet uns ja seit dem Saisonstart und hält leider immer noch an. Aber wir hätten angesichts unserer guten Chancen vier, fünf Dinger reinmachen müssen“, sagte Christian Clemens sichtlich ratlos nach dem Spiel gegen den FSV Frankfurt. Der offensive Mittelfeldspieler ist der treffsicherste Kölner der Rückrunde, hat immerhin schon drei Tore erzielt. Torjäger Anthony Ujah, der in seinen ersten 14 Einsätzen mit sieben Treffern glänzte, lässt mit weiteren Treffern auf sich warten. Schon ganze zwei Monate gelang es dem nigerianischen Spieler, der bis zum Saisonende von Mainz 05 ausgeliehen ist, nicht mehr, wie gewohnt zu überzeugen. „Ich hoffe, diese Serie hält nicht länger an. So eine Phase ohne Torerfolg habe ich noch nie in meiner Karriere erlebt“, Ujah, der sich beim letzten Spiel nun auch noch eine Kapselzerrung im linken Knie zuzog. Der Kölner Teamcoach Stanislawski erklärt sich Ujahs Pechsträhne mit dem Verlust seiner Lockerheit.

Der Ausfall des gelbgesperrten Innenverteidigers Dominic Maroh im letzten Spiel war derweil kein Hindernis für die Kölner, Bruno Nascimento vertrat ihn bei seinem Startelfdebüt bestens. Der 21-jährige Brasillianer fühlt sich nicht nur in der Stadt und im Kölner Verein sehr gut aufgehoben, er lobt seinen Trainer sogar „zum besten Trainer der Welt“. Hoffentlich hält dieser nun auch, was sein Titel verspricht und bringt Mannschaft des 1. FC Kölns endlich wieder auf Touren.