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FC: Müller-Römer schmeißt hin!

Nachdem am 15. September in einer Zeitung Ausschnitte aus vertraulichem Mailverkehr von Stefan Müller-Römer an die Öffentlichkeit geraten sind, schmeißt der Vorsitzende des Mitgliederrates hin.

Stefan Müller-Römer, Lionel Souque und Carsten Wettich (von links) beim ersten Geister-Derby der Geschichte. (Foto: imago images / Herbert Bucco)

Bestimmte Aussagen aus den Mails sind nicht akzeptabel – Diese Position brachte der Vorstand gegenüber Müller-Römer nach den Vorkomnissen der vergangenen Wochen klar zum Ausdruck. Rückblickend kritisierte die Führungsebene des Effzehs aber auch, dass aufgrund der Vertraulichkeiten diese Mails niemals hätten veröffentlicht werden dürfen. Trotzdem blieb Müller-Römer bei seiner Entscheidung, dem 1. FC Köln den Rücken zu kehren. Dem Vorstand ist es gerade in diesem schwierigen Moment sehr wichtig, die Verdienste von Müller-Römer für den FC nicht aus den Augen zu verlieren. Die Kölner haben ihm viel zu verdanken.

„Für Beleidigungen, Drohungen und Aufrufe zur Gewalt haben wir null Toleranz!” Der Vorstand verurteilte die vielen Verunglimpfungen in den sozialen Netzwerken aufs Schärfste. Wenn nötig werde man Strafanzeige für alle derartigen Äußerungen stellen. „Alle Beteiligten kämpfen für die selbe Sache: für den 1. FC Köln. Nur mit Zusammenhalt können alle gewinnen“, heißt es in einer Pressemitteilung des Effzeh.

Von Robin Josten