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FC: Last-Minute-Sieg gegen Aalen

Quelle: IMAGO

Köln Lehmann (l.) im Duell mit Reichwein (Aalen).

Über 90 Minuten lang spannte der FC seine Fans auf die Folter – und besiegte erst dank eines Last-Minute-Tores von Kacper Przybylko den VfR Aalen mit 1:0. Damit bleibt Köln im Rennen um den Relegationsplatz.

Frühlingshafte Temperaturen, 44.100 Fans im RheinEnergieStadion – für die FC-Party im Sonntagsspiel gegen den VfR Aalen war quasi alles angerichtet. Doch die Elf von Trainer Holger Stanislawski benötigte sogar die Nachspielzeit, ehe der Zittersieg gegen den harmlosen Aufsteiger feststand.

Der FC startet offensiv im 4-4-2 ausgerichtet, geht das Spiel gegen Aalen druckvoll und energisch an. Doch weder Maierhofer (14.) noch Clemens (22.) nach einem feinen Solo und später mit einem Freistoß (33.) schaffen es, bis zur Halbzeit den Ball im Aalener Tor unterzubringen. Die Gäste? Sind im 4-3-3 auf Angriff ausgerichtet, bleiben aber weitestgehend harmlos.

Kurz nach der Pause bringt Trainer Stanislawski Jajalo für Strobl (53.), doch der bleibt vieles schuldig. Wie die gesamte FC-Mannschaft. Auch Clemens taucht im zweiten Durchgang ab, der Kölner Offensive fehlt es fortan an Ideen und Durchschlagskraft. Nur gut, dass Aalen dies nicht ausnutzt. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit gehen FC-Kapitän Miso Brecko fast die Nerven durch, kommt aber mit Gelb davon.

Aalen schindet Zeit, wird aber mit vier Minuten Nachspielzeit bestraft – und dem späten Tor von Kölns Kacper Przybylko (90.+3.): Hector flankt von links, Brecko serviert dem eingewechselten FC-Talent den Ball in den Lauf. Und Przybylko setzt einen strammen Linksschuss rechts oben in die Maschen. Dann Schlusspfiff – Kölner wie Aalener Spieler sinken erschöpft zu Boden, das Stadion tobt. Und der FC setzt die Jagd auf Rivale Kaiserslautern und den Relegationsplatz fort.

Der FC spielte mit: Horn – Brecko, Maroh McKenna, Hector – Royer (73. Bröker), Strobl (53. Jajalo), Lehmann (81. Przybylko), Clemens – Maierhofer, Ujah