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FC: Kritik an Fans und Polizei

Quelle: IMAGO

Im letzten Heimspiel machten FC-Fans ihrem Ärger Luft.

Der 1. FC Köln hat nach den Zusammenstößen rund um das Auswärtsspiel in Karlsruhe nun eine Stellungnahme veröffentlicht. Darin übt der Klub Kritik an der Polzei, aber auch an den eigenen Fans.

Die Vorfälle rund um das Auswärtsspiel des 1. FC Köln in Karlsruhe (2:1), als es zu Zusammenstößen zwischen Kölner Fans und der Polizei kam, sorgt weiter für Gesprächsstoff. In einer Stellungnahme erklärte der Verein jetzt, dass nach der Aufarbeitung der Ereignisse – wofür auch zahlreiche Gespräche mit den Beteiligten geführt wurden – sowohl Fans wie auch Polizei mit ihrem Verhalten dafür gesorgt hätten, dss die Situation eskalierte.

„Aus Sicht des 1. FC Köln ergibt sich anhand der Erkenntnisse das Bild eines Tages, der von einer über Stunden reichenden Eskalation geprägt war. Diese Eskalation hätte mehrfach durchbrochen werden können – und müssen“, heißt es auf der Homepage des Vereins.

Dabei wirft der FC der Polizei teils mangelnde Kommunikation und wenig Fingerspitzengefühl in ihrem Verhalten vor, stellt aber auch klar, dass von einigen FC-„Fans“ Provokationen ausgingen sowie Straftaten begannen wurden. Außerdem heißt es: „Der 1. FC Köln ruft beide Seiten dazu auf, eine erneute Konfrontation unter allen Umständen zu vermeiden. Allen Beteiligten sollte klar werden, dass dazu ein gelassener und respektvoller Umgang untereinander nötig ist.“

Auf der Klub-Homepage steht zudem ein mehrseitiges Dokument bereit, in dem die Chronologie der Ereignisse rund um das Auswärtsspiel beim Karlsruher SC am 5. Oktober 2013 aus Sicht des 1. FC Köln geschildert werden.

Chronologie der Ereignisse rund um das Auswärtsspiel beim Karlsruher SC
am 5. Oktober 2013
aus Sicht des 1. FC Köln