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1. FC Köln: Wehrle verabschiedet sich vom Geißbockheim

Alexander Wehrle hat sich am Donnerstag offiziell von Spieler, Trainer und Fans des 1. FC Köln verabschiedet. Den 47-Jährigen zieht es nun zum VfB Stuttgart.

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Alexander Wehrle verdrückte bei seinem Abschied vom FC ein paar Tränen. (Foto: IMAGO / Eduard Bopp)

„Köln wird immer meine zweite Heimat bleiben“, sagte Wehrle, der nach neun Jahren in der Domstadt nun wieder zurück zu seinem ehemaligen Verein VfB Stuttgart wechselt. Neben dem sportlichen Geschehen werde er sich insbesondere an die vielen Menschen und das Lebensgefühl in Köln erinnern. Zum Abschied am heutigen Donnerstag ließen die FC-Profis „Danke Alex“-Luftballons in die Luft steigen, Kölsch-Sänger Stefan Knittler sang die FC-Hymne vor dem Geißbockheim und Wehrle gab der Belegschaft Burger vom extra bestellten Food-Truck aus. „Spätestens wenn die Hymne gespielt wird, wird es emotional. Und wenn es die Letzte ist und dann auch noch bei diesem Wetter, dann ist es sicherlich sehr emotional. Aber so ist es ja auch in Köln“, sagte Wehrle.

Eigentlich wollte der 47-Jährige seinen Abschied weniger emotional gestalten aber die Verantwortlichen des FC hatten eine andere Idee. „Ich habe eigentlich gehofft, es weniger emotional zu finden. Aber es war genau das Gegenteil. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben mir tolle Geschenke gemacht. Mit vielen Gutscheinen, die ich in den nächsten 100 Jahren einlösen kann. Zum Beispiel eine Wein-Reise, ein persönliches WhatsApp-Buch mit vielen Geschichten. Dazu gab’s zwei Torten, die wir noch zusammen essen“, so Wehrle weiter. Auch Steffen Baumgart hatte in der Doku „24/7“ einige emotionale Worte für Wehrle übrig: „Alex wird fehlen. Beruflich, weil ich nicht das Gefühl habe, dass es viele gibt in Deutschland, die das können, was er kann. Und als Mensch, weil er in der Verantwortung, die er trägt, ganz besonders ist.“

Von Robin Josten