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1. FC Köln: Salih Özcan vor Wechsel zum BVB

Salih Özcan steht kurz vor einem Wechsel vom 1. FC Köln zu Borussia Dortmund. Der 24-Jährige war am Donnerstag bereits zum Medizincheck im Ruhegebiet.

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FC-Cheftrainer Steffen Baumgart im Gespräch mit Salih Özcan. (Foto: IMAGO / Beautiful Sports)

Steffen Baumgart und der 1. FC Köln werden vermutlich einen bitteren Abgang in der Sommerpause zu beklagen haben. Salih Özcan wir wohl zu Borussia Dortmund wechseln. Neben dem sportlichen Verlust wäre auch die Ablöse, welche der BVB in die Domstadt überweisen müsste, mit einer Höhe von sechs Millionen Euro ein herber Schlag. Ursprünglich wollten die Kölner zehn Millionen für den Mittelfeldspieler, doch laut Express-Informationen hat Özcan einen Ausstiegsklausel von rund sechs Millionen Euro in seinem Vertrag verankert.

Özcan hat insbesondere in der Rückrunde der vergangenen Saison auf sich aufmerksam gemacht. Mit einer Passquote von fast 88 Prozent (Platz 13 von allen Bundesliga-Spielern) und 327 gewonnen Zweikämpfen (Platz 17) war er aber auch über die gesamte Saison einer der besten defensiven Mittelfeldspieler in der Bundesliga. Ob er sich jedoch gegen die geballte Qualität im Dortmunder Mittelfeld durchsetzten kann, wird sich vermutlich in der kommenden Saison zeigen. Mit Jude Bellingham, Emre Can und Mahmoud Dahoud hat er starke Konkurrenz auf seiner Position.

FC-Coach Baumgart würde Özcan „gerne behalten“

Steffen Baumgart müsste sich zur kommenden Saison auf dieser Position eine Alternative überlegen. Dejan Ljubicic könnte von der offensiven Außenposition ins defensive Mittelfeld gezogen werden. Der Österreicher würde die Position aber vermutlich wesentlich offensiver interpretieren. „Wenn ihn solch ein Klub will, ist das erst mal eine Ehre, etwas Besonderes. Das heißt aber nicht, dass ich ihm rate, dorthin zu gehen. Ich könnte ihn verstehen und würde ihn nicht aufhalten. Salih weiß, dass ich ihn behalten möchte“, so Baumgart. Wenn sich Özcan dennoch für den Wechsel entscheidet, würde sich Baumgart jedoch in erster Linie für den Spieler freuen.

Von Robin Josten