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Conference League: 1. FC Köln verliert Heimspiel gegen Partizan

Der 1. FC Köln und Steffen Baumgart mussten am Donnerstagabend die erste Pleite in der Conference League hinnehmen. Die Geißböcke verloren vor heimischem Publikum mit 0:1.

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FC-Innenverteidiger Luca Kilian lässt sich von Partizans Ricardo Gomez ausdribbeln. (Foto: IMAGO / Jürgen Schwarz)

In einer wundervollen Abendkulisse im RheinEnergie-Stadion ließ Steffen Baumgart eine grunderneuerte Mannschaft auflaufen. Viele nominelle Stammspieler saßen erstmal auf der Auswechselbank. Mit Eric Martel leistete sich einer dieser neuen Spieler in Minute neun ein völlig unnötiges Foul in Strafraumnähe. Den fälligen Freistoß trat Partizans Natcho scharf in die Mitte, wo Innenverteidiger Markovic den Ball unhaltbar für Schwäbe ins Eck köpfte. Der 1. FC Köln antwortete mit wutentbrannten Angriffen und hatte mehrere Großchancen auf den Ausgleich. Sowohl Adamyan als auch Dietz vergaben per Kopf.

Im zweiten Durchgang nahm der Druck immer weiter zu. Die Qualität der Chancen nahm ab. Steffen Baumgart wechselte mit Hector, Ljubicic, Tigges und Maina in Halbzeit zwei gleich vier Erfolgsgaranten des 3:2-Heimerfolg über Borussia Dortmund ein. Dazu gab Mark Uth nach langer Verletzungspause sein Comeback. Doch all diese fußballerische Qualität half im Endeffekt nichts. Partizan verteidigte das eigene Tor mit Leib und Seele. Hinten hinaus gab es sogar noch den ein oder anderen Konter. Schwäbe verhinderte mit sensationellen Paraden die vorzeitige Entscheidung. Auf der anderen Seite schafften es die Kölner aber nicht mehr den Ball über die Linie zu bekommen und so verlor man am Ende die erste Partie in der Gruppenphase der UEFA Europa Conference League.

FC-Coach Steffen Baumgart war nach dem Spiel mit der Leistung zufrieden. Das Abwehrverhalten vor dem Gegentreffer gefiel im aber gar nicht: „Dass du 0:1 hinten liegst, geht mir auf die…, das ändert aber nichts an der Leistung. Wir haben heute gegen eine gute Mannschaft 0:1 verloren, aus meiner Sicht hätten wir das Spiel auch ziehen können.“ „Wenn wir früher ein Tor machen, kann man es vielleicht ganz drehen, aber es war keine schlechte Leistung. Das Ergebnis steht, damit laufen wir im Moment der Sache hinterher und müssen nächste Woche sehen, dass wir das in Belgrad vielleicht wieder ausmerzen“, fügte der 50-Jährige hinzu. Nach der Niederlage gegen Belgrad hat der 1. FC Köln nun bis Sonntag (15.30 Uhr) Zeit, sich auf das Derby in der Bundesliga gegen Borussia Mönchengladbach vorzubereiten.

Von Robin Josten