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Nach Salih Özcan: Verlässt auch Ellyes Skhiri Köln im Sommer?

Mit Salih Özcan hat der 1. FC Köln einen absoluten Leistungsträger an den Ligakonkurrenten Borussia Dortmund verloren. Aktuellen Medienberichten zufolge könnte mit Ellyes Skhiri ein weiterer FC-Profi den Klub im Sommer vorzeitig verlassen.

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Verlässt Ellyes Skhiri den 1. FC Köln noch in diesem Sommer? (Foto: Sandro Halank)

Auch wenn das Sommer-Transferfenster in der Fußball Bundesliga erst ab dem 1. Juli offiziell eröffnet ist, tut sich beim FC bereits einiges in Sachen Neuzugänge und Abgänge. Während man mit Linton Maina von Hannover 96 verpflichtet hat, folgte unmittelbar der Verkauf von Salih Özcans zum BVB.

Das war jedoch erste der Anfang in Köln. Zahlreiche weitere Transfers werden in den kommenden Wochen folgen. Auch Ellyes Skhiri ist ein potenzieller Wechselkandidat. Der Tunesier möchte im WM-Jahr schnell Klarheit haben, wo er ab der kommenden Saison spielen wird. Das WM-Turnier ist nicht nur für den 27-Jährigen das Highlight des Jahres, auch viele Fußballfans fiebern der Ghana gegen Uruguay Revanche in Gruppe H entgegen.

Zahlreiche Top-Klubs buhlen um Skhiri

Skhiri galt bereits im Vorjahr als Verkaufskandidat beim 1. FC Köln, dennoch konnten die Domstädter den Mittelfeldmotor bislang halten. Wie die „BILD“ berichtet, beschäftigen sich mehrere europäische Top-Klubs mit dem Tunesier. Dazu gehören unter anderem Benfica Lissabon, West Ham United und Olympique Lyon.

Klar ist: Da Skhiri nur noch bis 2023 beim 1. FC Köln unter Vertrag steht, müssten die Verantwortlichen in den kommenden Wochen eine Entscheidung treffen, wie es mit dem Leistungsträger weitergeht. Stand heute deutet vieles auf einen Verkauf hin, da man nur noch diesen Sommer eine attraktive Ablöse generieren kann. Gerüchten zufolge würde der FC Skhiri für acht bis zehn Millionen Euro vorzeitig ziehen lassen. Eine Vertragsverlängerung in Köln ist dem Vernehmen nach sehr unwahrscheinlich.

Skhiri-Transfer könnte weitere Neuzugänge ermöglichen

Auch wenn ein Abschied im Sommer sicherlich schmerzvoll wäre für Steffen Baumgart, müssen die FC-Bosse auch die wirtschaftliche Komponente eines Verkaufs in Erwägung ziehen. Kein anderer Köln-Profi hat einen so hohen Marktwert wie Tunesiens Fußballer des Jahres. Ein Transfer würde die klammen Kassen ordentlich füllen und Chefkaderplaner Christian Keller deutlich mehr Möglichkeiten geben in Sachen Neuzugänge. Aktuell setzt Köln vor allem auf Leihgeschäfte und ablösefreie Spieler.

Neben Skhiri gibt es aber weitere Verkaufskandidaten, welche den FC im Sommer vorzeitig verlassen könnten. Hierzu gehören insbesondere Ondrej Duda und Sebastian Andersson. Zudem haben mehrere Premier-League-Klubs Abwehrchef Timo Hübers auf dem Zettel. Und auch Timo Horn ist mit seiner Rolle als Nummer zwei nicht wirklich zufrieden und hat durchaus Wechselabsichten.

Text: wettfreunde.net