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1. FC Köln verliert bitter mit 1:2 gegen Fehervar

Im Hinspiel der UEFA Europa Conference League Playoffs muss sich der 1. FC Köln dem Fehervar FC mit 1:2 geschlagen geben. Die Rote Karte von Jeff Chabot war der Knackpunkt im Spiel.

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Szene des Spiels: Jeff Chabot sieht nach einer Notbremse die Rote Karte. (Foto: IMAGO / Revierfoto)

Gänsehaut pur im RheinEnergie-Stadion: Schon vor dem Anpfiff war die Vorfreude auf das Europokalspiel gegen den Fehervar FC riesig. Lautstark und mit einer sehenswerten Choreografie empfingen die FC-Fans ihre Mannschaft zurück auf internationaler Bühne.

Vom Start weg entwickelte sich ein Spiel in nur eine Richtung. Der 1. FC Köln dominierte die Anfangsphase nach Belieben und kam in Minute 10 zur ersten guten Chance. Thielmann flankte von der rechten Seite, doch Ljubicic, der sich am Fünfmeterraum angeboten hatte, konnte den Kopfball nicht auf das Tor bringen. Nur vier Minuten später war es dann so weit: Florian Dietz lief komplett alleine auf das Tor des Fehervar FC zu und verwandelte zum 1:0 ins kurze Eck – das RheinEnergie-Stadion explodierte förmlich.

Jeff Chabot sieht die Rote Karte – Fehervar dreht das Spiel

Nach 20 Minuten musste der 1. FC Köln dann den ersten Rückschlag hinnehmen. Jeff Chabot wusste sich bei einem Konter der Ungarn nicht anders als mit einer Notbremse zu helfen und flog mit der roten Karte vom Platz. Danach mussten die Geißböcke sich erstmal sortieren und das Spiel flachte ein bisschen ab. In der 30. Minute hatte dann auch Fehervar ihren ersten gefährlichen Abschluss. Nach einem langen Ball tauchten gleich zwei Spieler freistehende vor Schwäbe auf, doch der Abschluss ging am Tor vorbei.

Fehervar wurde in dieser Phase immer aktiver. In Minute 32 schlug Fehervar-Außenstürmer Nego eine maßgenaue Flanke in den Strafraum, die Zivzivadze zum 1:1-Ausgleichstreffer einnickte. Und nur acht Minuten später gab es direkt den nächsten Nackenschlag für die Mannschaft von Steffen Baumgart. Palko Dardai erzielte das 1:2 nach Vorlage von Zivzivadze.

2. Halbzeit: FC drückt auf den Ausgleich – ohne Erfolg

Zu Beginn der zweiten Halbzeit machte der FC da weiter, wo er vor der roten Karte für Jeff Chabot aufgehört hatte. Mit viel Druck und den Fans im Rücken drückten die Geißböcke auf den Ausgleich. Bis zur 59. Minute gab es allerdings keine gefährliche Torchance. Dann schlug Kainz eine Ecke auf den kurzen Pfosten, wo Hector das Leder aufs lange Eck köpfte. Leider ging der Ball knapp über das Tor. Nur drei Minuten später folge die nächste Riesenchance für den FC. Nach Hereingabe von Hector verpasste Linton Maina, der kurz zuvor eingewechselt wurde, das 2:2 knapp.

In Minute 68 gab es erneut eine Megachance für die Mannschaft Steffen Baumgart. Auf Zuspiel von Hector zog Maina aus spitzem Winkel ab. Fehervar-Torhüter Kovacs konnte den Ball gerade noch an den Pfosten lenken. Auch in der Schlussphase drückte der FC auf den Ausgleich, schaffte es aber nicht mehr zwingende Chancen zu kreieren.

Am Ende verliert der 1. FC Köln ein Spiel, welches er niemals verlieren darf. Fehervar machte aus zwei Chancen zwei Tore und beschränkt sich danach auf das Verteidigen. Da die Kölner ihre zahlreichen Torgelegenheiten nicht nutzen, fahren die Geißböcke mit einer Hypothek von 1:2 nächste Woche nach Ungarn.

Von Robin Josten