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1. FC Köln: Erkenntnisse zum 1:1 gegen RB Leipzig

Der 1. FC Köln konnte am Samstagabend einen Punkt gegen RB Leipzig holen. VAR, Modeste und vieles mehr: Das sind die wichtigsten Erkenntnisse.
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FC-Spieler Mark Uth fragt bei Dr. Felix Brych, der mit dem VAR kommuniziert, nach. (Foto: IMAGO / Nordphoto)

Anthony Modeste, Stürmer des 1. FC Köln, ist wieder in Topform. Der Franzose hat die komplette Vorbereitung absolviert und kann endlich wieder befreit aufspielen. Nach seinem Treffer zum 1:0 brach Tony in Tränen aus. Bei „Sky“ erklärte er : „Mein Papa hat heute Geburtstag. Das sind sehr viele Emotionen für mich. Ich habe meinen Papa vor drei Jahren verloren.“ Der 33-Jährige rangiert in der Torschützenliste mit vier Treffern auf dem dritten Platz direkt hinter Haaland und Lewandowski.

Videobeweis macht den Fußball gerechter

Vier Abseitstore in einem Spiel gab es noch nie. Dominik Szoboszlai, Emil Forsberg (beide RB) und FC-Stürmer Anthony Modeste (zweimal) standen vor Treffern im Abseits. Bei allen Toren waren die Abstände so knapp, dass der Videobeweis für Klarheit sorgen musste.

Zudem wäre der Führungstreffer von Modeste ohne den VAR nicht gegeben worden, obwohl es ein reguläres Tor war. Erst nachdem der Unparteiische Dr. Felix Brych die Situation im Vorfeld am Bildschirm sah und beurteilte, gab er das Tor. In allen Fällen ist festzuhalten, dass der VAR im Spiel zwischen dem 1. FC Köln und RB Leipzig gut funktioniert hat und das Spiel gerechter machte.

Offensive Spielweise des FC führt zu Chancenfestival

Unter Steffen Baumgart hat der 1. FC Köln das Hauptaugenmerk auf die Offensive gelegt. RB Leipzig zeigte den Kölnern am Samstagabend die Schwächen dieser Spielweise. Insgesamt erarbeiteten sich die Sachsen neun Torschüsse. Timo Horn musste einige Male in höchster Not klären. Auf der anderen Seite verbuchte die Baumgart-Elf auch fünf Torschüsse. Außerdem erzielten die Geißböcke zwei Abseitstore. Eins steht fest: Die neue offensive Spielweise von Baumgart führt zu einem sehenswerten Spiel mit vielen Torchancen.

Horn hält sensationell

Timo Horn erwischte gegen die Bullen einen Sahnetag. Mehrmals musste der Kölner Schlussmann sein komplettes Können zeigen, um Schüsse der Leipziger Spieler abzuwehren. Insbesondere kurz vor dem Abpfiff parierte er überragend gegen Szoboszlai. Beim Gegentreffer von Amadou Haidara konnte Horn nichts machen.

Von Robin Josten