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1. FC Köln: Erkenntnisse zum 0:1 gegen den VfL Wolfsburg

Der 1. FC Köln musste sich Samstag dem VfL Wolfsburg mit 0:1 geschlagen geben. Chancenverwertung, Europateilnahme und mehr: Die wichtigsten Erkenntnisse.

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FC-Stürmer Anthony Modeste im Zweikampf gegen Ex-Kölner Yannick Gerhardt. (Foto: IMAGO / Nordphoto)

Steffen Baumgart und der 1. FC Köln werden in der kommenden Saison im Europapokal spielen. Trotz der Niederlage gegen den VfL Wolfsburg werden die Geißböcke die Saison unter den besten sieben Mannschaften abschließen und dadurch mindestens die Qualifikation für die Conference League spielen dürfen.

1. FC Köln spielt kommende Saison im Europapokal

Vor dem Spiel war klar, dass der 1. FC Köln mit einem Punkt die Teilnahme für den Europapokal klarmachen kann. Da aber die TSG Hoffenheim im Parallelspiel gegen Bayer 04 Leverkusen keine Punkte holte, konnten sich die Kölner trotz der 0:1-Niederlage über die Europa-Qualifikation freuen. Mark Uth ist mit dem siebten Platz aber nicht zufrieden. Nach dem Spiel sagte der offensive Mittelfeldspieler, dass er unbedingt in die Europa League will: „Wir haben eine hervorragende Saison gespielt. Wir können glücklich sein, dass wir es jetzt geschafft haben. Aber wir spielen noch um etwas. Wir wollen in die Europa League, dafür wollen wir die Partie in Stuttgart gewinnen.“

Mangelnde Chancenverwertung besiegelt FC-Niederlage gegen Wolfsburg

Die Geißböcke waren über lange Phasen des Spiels die wesentlich bessere Mannschaften, versäumten es aber aus den vielen Chancen Tore zu erzielen. Insgesamt gaben die Jungs von Steffen Baumgart 17 Torschüsse auf das Tor der Wölfe ab. Leider war immer ein Bein eines Spielers oder eine Hand des Torhüters im Weg. Auf der anderen Seite reichten dem VfL fünf Torschüsse, um einen Treffer zu erzielen. „Verdient oder nicht, am Ende ist es ein Ergebnissport und Wolfsburg hat das entscheidende Tor gemacht. Heute sind unsere Dinger nicht reingegangen, wir haben unseren Meister im gegnerischen Torwart und in vielen Beinen und Körperteilen gefunden“, so Baumgart nach dem Spiel.

FC-Fans stürmen den Rasen im RheinEnergie-Stadion

Trotz der Niederlage wusste im RheinEnergie-Stadion jeder, dass der FC durch die Niederlage Hoffenheims nächstes Jahr im Europapokal spielt. Daher gab es nach dem Abpfiff von Tobias Stieler auf den Rängen keine Zurückhaltung mehr und tausende Fans stürmten auf den Rasen. Im Vorfeld der Partie hatten die Verantwortlichen des FC darum gebeten, dass die Fans auf den Tribünen bleiben sollen – der Appel war den Fans wohl egal. Steffen Baumgart war nach dem Spiel aber nicht nach Feiern zumute: „Da bin ich ehrlich, dass ich gerade noch nicht in Feierlaune gerate. Wenn ich auf die Tabelle schaue und an die ganze Saison denke, grinse ich innerlich aber trotzdem.“

Von Robin Josten