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FC: Heimschwäche gegen Torflaute

Das Duell Kevin Vogt gegen Anthony Ujah wird es auch am Samstag geben, wenn der FC in Bremen gastiert

Deutlich fester zupacken müssen Kevin Vogt (li.) und seine Mitspieler am Samstag, um sich Anthony Ujah und Werder Bremen vom Leib zu halten
Foto: imago/foto2press

Bei Werder Bremen will der 1. FC Köln am Samstag (15.30 Uhr) seine Torflaute beenden. Die Chancen auf Punkte an der Weser scheinen aktuell größer denn je. 

Nach nur zwei eigenen Toren in den letzten acht Pflichtspielen will der 1. FC Köln am Samstagnachmittag im Bremer Weserstadion endlich wieder vor des Gegners Tor glänzen. Und die Chancen dafür scheinen auch gar nicht schlecht zu stehen. Immerhin ist Werder Bremen die einzige Mannschaft der Fußball-Bundesliga, die in dieser Spielzeit noch nicht einmal zu Null spielen konnte.

Außer im Pokal natürlich. Da zogen die Werderaner dank eines 1:0-Erfolges ins Achtelfinale ein. Gegner passenderweise der 1. FC Köln. Doch die Elf von Trainer Peter Stöger ist guter Dinge, beim zweiten Saisonauftritt an der Weser deutlich mehr Gefahr ausstrahlen zu können, als am kalten Oktoberabend, als Anthony Ujah Frederik Sörensen mit einem leichten Po-Wackler aussteigen ließ und die Bremer im Pokal eine Runde weiter brachte.

Dem Ex-FC Stürmer das Toreschießen deutlich erschweren will am Samstag Dominik Maroh. Ujahs ehemaliger Teamkollege hat nicht erst mit seinen beiden Toren gegen Bayer 04 Leverkusen Sörensen nachhaltig den Rang abgelaufen und wird auch an der Weser neben Dominique Heintz verteidigen. Er wisse, was Ujah nicht möge, ließ Maroh verkünden. Gewillt, Werders besten Schützen an die Kette zu legen. Sollte dies gelingen, stehen die Chancen gut, in Bremen etwas Zählbares mitzunehmen. Immerhin holte der SV Werder auf eigenem Platz im bisherigen Saisonverlauf erst drei magere Punkte. Zuletzt setzte es im Nordderby gegen den HSV eine bittere 1:3-Niederlage.

Auf Seiten der Gäste dürfte Pawel Olkowski wieder in die Startelf rücken. Nach seiner Einwechslung gegen Augsburg präsentierte sich der Pole in guter Verfassung, sodass Marcel Risse wieder eine Position weiter nach vorne rückt, wo der schussstarke Blondschopf dem Offensivspiel der Geißböcke gut tun dürfte. Auf dem anderen Flügel wird Stöger Leonardo Bittencourt ersetzen müssen. Der Brasilianer tritt die Reise nach Bremen aufgrund eines grippalen Infekts nicht an. Für ihn könnten Yannick Gerhardt, Simon Zoller oder auch Milos Jojic in die Startelf rücken.