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FC: Harte Strafe für Bittencourt

Leonardo Bittencourt, 1. FC Köln

Fehlt dem FC in den kommenden drei Spielen: Offensivwirbler Leonardo Bittencourt
Foto: imago/DeFodi

Der 1. FC Köln muss im Saisonendspurt zeitweise auf den gesperrten Offensivwirbler Leonardo Bittencourt verzichten. Ein weiterer FC-Profi bleibt dagegen unbehelligt.

Drei Spiele Sperre – so lautet das Urteil des DFB-Sportgerichts für Leonardo Bittencourt. Der Offensivwirbler des 1. FC Köln fehlt den „Geißböcken“ somit bei Mainz 05 am kommenden Samstag sowie den Partien gegen Darmstadt 98 und beim FC Augsburg. Der 22-Jährige hatte im Nachbarschaftsduell mit Bayer Leverkusen (0:2) Gäste-Angreifer Admir Mehmedi in der Nachspielzeit rüde gefoult und dafür von Schiedsrichter Manuel Gräfe die Rote Karte gesehen. „Es tut mir leid. Und es ist natürlich absolut ärgerlich, dass ich jetzt drei Spiele zuschauen muss. Aber ich glaube an die Jungs, dass sie gute und erfolgreiche Spiele machen werden“, bedauert Bittencourt sein Einsteigen in der Schlussphase der Partie.

Mit seinem Foul löste der ehemalige U21-Nationalspieler eine Rudelbildung aus, infolgedessen auch Leverkusens Wendell mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen wurde. Kein Nachspiel hat das unschöne Derby-Ende dagegen für Filip Mladenovic, der Wendell vom Schiedsrichter unbemerkt attackiert hatte: Gegen den serbischen Außenverteidiger wird nicht ermittelt, nach Angaben des DFB liegen gemäß der Rechts- und Verfahrensordnung „die Voraussetzungen für ein krass sportwidriges Verhalten nicht vor“.