fbpx

FC geht in München leer aus

Quelle: Imago

Lukas Podolski im Duell mit Holger Badstuber

Mit einer 0:3-Niederlage geht der 1. FC Köln beim FC Bayern München unter. Dabei sah es zur Halbzeit noch gut aus.

Es war bereits vor der Partie klar, dass der 1. FC Köln in der Allianz Arena nur eine Außenseiterchance haben würde. Auch wenn die Domstädter noch nie dort verloren haben, wäre bereits ein Punktgewinn wie ein Sieg gewesen. In den ersten 45 Minuten sah es auch noch gut aus, auch wenn die Bayern das Spiel dominierten und phasenweise 75 Prozent Ballbesitz hatten. Doch Köln stand gut in der Abwehr, die Defensiv-Taktik von FC-Coach Stale Solbakken mit fünf Verteidigern ging zunächst auf. Als dann auch noch Bayern-Star Franck Ribery wegen einer Tätlichkeit in der 33. Minute mit Gelb-Rot vom Platz musste, keimte plötzlich Hoffnung auf. Doch die Offensive um Lukas Podolski und Co. war an diesem Abend nicht gefährlich genug, so dass kaum Torchancen heraus gespielt wurden.

In der zweiten Halbzeit ging der FC dann baden. Ausgerechnet Kapitän Pedro Geromel war es, der in seinem 100. Spiel für den FC mit einem kapitalen Ballverlust wenige Minuten nach dem Seitenwechsel das 0:1 durch Mario Gomez einleitete. Von da an spielte nur noch der FC Bayern, Köln gab sich nun geschlagen, es fehlten einfach die Mittel um die Münchener in Schach zu halten. Das 0:2 (David Alaba, 63. Minute) und 0:3 (Toni Kroos, 88. Minute) waren dann auch in der Folgezeit die verdienten Gegentreffer. Zu keiner Zeit hatte man das Gefühl, dass der FC in Überzahl spielen würde. So verabschiedet sich Köln mit einer bitteren Pleite in die Rückrunde.