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FC-Fans: Polizei-Einsatz gerechtfertigt?

Quelle: IMAGO

Einige FC-Fans kamen am Rande des Spiels in Karlsruhe mit der Polizei in Konflikt

Am Rande des FC-Spiels am Samstag in Karlsruhe kam es zu unschönen Szenen zwischen Fans und der Polizei. Die Sicherheitskräfte rechtfertigen ihren Einsatz, während die Geißbock-Anhänger von Willkür und überzogenen Maßnahmen sprechen. Auch der Verein nahm Stellung.

Der Last-Minute-Erfolg (2:1) in Karlsruhe hat den 1. FC Köln zumindest zwischenzeitlich an die Tabellenspitze der 2. Liga zurückkatapultiert. Kein Grund zum Klagen also – wäre es nicht zu Auseinandersetzungen zwischen Polizei und FC-Fans gekommen.

Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet, könnte die Begegnung für knapp 140 Anhänger der Geißböcke ein Nachspiel haben. Nach Polizeiangaben seien bereits vor der Partie 60 Fans in Gewahrsam genommen worden. Weitere 77 Kölner mussten auf der Rückreise per Bahn in Bingen ihre Personalien angeben.

Gegen diese Darstellung erhebt sich allerdings aus Kreisen der Fans großer Widerspruch. Gegenüber Köln.Sport sprachen Augenzeugen von einem überzogenen und unverhältnismäßigen Eingreifen der Sicherheitskräfte.

„Ich habe in zehn Jahren noch nie so einen Polizeieinsatz erlebt“, erklärte ein Betroffener. Die Maßnahmen vor dem Spiel wie auch bei der Rückreise seien ohne jeden Anlass und vollkommen willkürlich gewesen, versichern weitere Beobachter.

Der 1. FC Köln berichtet in einer Stellungnahme auf der eigenen Homepage über die Vorwürfe der Fans, bedauert allerdings auch, dass es überhaupt zu Auseinandersetzungen zwischen Anhängern und der Polizei kam. Der Verein werde die Vorfälle „sehr ernsthaft“ prüfen. Weitere Angaben könne man daher bis dahin nicht machen.