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FC-Fans kritisieren Vorstand weiter

Quelle: Imago

Der FC kommt nicht zur Ruhe: Über 30 Fanclubs kritisieren in einer Erklärung den FC-Vorstand.

Die Proteste gegen die Führungsriege des 1.FC Köln wollen nicht verstummen. Nun haben zahlreiche Fanclubs in einer öffentlichen Erklärung nachgelegt.

Zum Abschluss der vergangenen Saison kam es vonseiten einiger Fans zu einer groß angelegten Protestaktion gegen die FC-Führungsetage, bestehend aus Wolfgang Overath, Jürgen Glowacz und Friedrich Neukirch. In der Kritik stand neben der sportlichen Situation auch die finanzielle Lage des Vereins sowie der Führungsstil des Triumvirats.

Nun haben über 30 Fanclubs in einer gemeinsamen Erklärung über die Proteste ihre Kritik erneuert. Man lasse sich von einem zehnten Tabellenplatz nicht blenden und fordere, dass der Vorstand Verantwortung für die Lage des 1. FC Köln als Verein sowie der ausgegliederten Kapitalgesellschaft übernehme.

WH unterzeichnet auch

Die Schlussfolgerung aus der massiven Kritik an der FC-Führungsetage um Wolfgang Overath sei, dass sich die Fans von dem Vorstand nicht mehr repräsentiert fühlen. Der FC-Präsident hatte nach den massiven Protesten von einer „kleinen Gruppe“ gesprochen, die einige junge Leute und Fans im Stadion für ihre Dinge instrumentalisiert haben.

Gegen diesen Eindruck verwehren sich die Fans: Neben einigen kleinen Unterzeichner sind mit der Wilden Horde 1996 und Cologne Power East Belgium auch zwei der mitgliederstärksten FC-Fanclubs bei der Erklärung an Bord. Vor kurzem hatte Jürgen Glowacz bei einem FC-Stammtisch einen möglichen Rücktritt angesichts der andauernden Proteste angedeutet.

Den kompletten Text der Erklärung können Sie unter anderem hier nachlesen.