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FC erkämpft sich den 9. Platz

Quelle: IMAGO

Der 1. FC Köln steht nach einem umkämpften Spiel zum ersten mal seit über drei Jahren in der oberen Tabellenhälfte der Fußball Bundesliga

Der 1. FC Köln steht das erste mal seit über drei Jahren in der oberen Tabellenhälfte. Odise Roshi köpfte den FC kurz nach seiner Einwechslung auf dem Betzenberg zum Sieg.

Wenn man Fan des 1. FC Köln oder des 1. FC Kaiserslautern ist, wird man wohl sagen, dass sich das Spiel den Bedingungen angepasst hat. Auf einem Acker, eine andere Bezeichnung hatte der Rasen im Lauterer Fritz-Walter-Stadion nicht verdient, war es schier unmöglich, technisch guten und schnellen Fußball zu zeigen. Andere werden sagen: Genau das, was man von einem Spiel des 1. FC Köln gegen den 1. FC Kaiserslautern erwarten kann.

Milivoje Novakovic sagte nach dem Spiel: „Die Bedingungen heute waren natürlich nicht optimal. Dieser Sieg war ein hartes Stück Arbeit. Wir haben uns den Erfolg erkämpft.“

Über 90 Spielminuten hatten sich beide Mannschaften extrem schwer getan einen organisierten Spielaufbau hinzubekommen. Die unzähligen Fehlpässe auf beiden Seiten ließen sich aber nicht nur auf die schlechten Platzverhältnisse schieben.

Der 1. FC Köln hatte in der 14. Minute die erste gute Möglichkeit. Slawomir Peszko kam nach einer Flanke, des im Vergleich zu den letzten Wochen, deutlich verbesserten Mato Jajalo, kurz vor dem Lauterer-Keeper Kevin Trapp zum Schuss. Der Pole bewies aber erneut eindrucksvoll warum er in seinen 28 Spielen für den FC erst ein Tor geschossen hat. Zehn Minuten später war es erneut der FC, der eine gute Möglichkeit hatte. Kevin McKenna köpfte den Ball nach einem Freistoß von Jajalo an den Pfosten.

In der 37. Minute waren es dann erstmals die Hausherren, die in Person von Itay Shechter, zu ihrer ersten Großchance kamen. Michael Rensing verhinderte mit einer starken Parade aber den 0:1 Rückstand.

Drei Minuten später foulte der Lauterer Ariel Borysiuk, Slawomir Peszko im Mittelfeld und sah dafür seine zweite Gelbe Karte. Folgerichtig musste er das Spielfeld verlassen. Schiedsrichter Wolfgang Stark, der insgesamt ein gutes Spiel machte, lag mit seiner Entscheidung richtig. An der Außenlinie gerieten daraufhin Stale Solbakken und Lautern-Trainer Marco Kurz aneinander. Kurz beschuldigte Solbakken, die erste Gelbe Karte gegen Borysiuk gefordert zu haben. Eine Behauptung, die Solbakken nach dem Spiel vehement abstritt.

In Überzahl beherrschten die Kölner das Spiel, ohne aber den letzten Druck auf das Tor von Kevin Trapp zu entwickeln. In der 70. Minute entschied sich Solbakken dann dazu, Mikael Ishak und Odise Roshi einzuwechseln. Beide dankten dem Trainer ihre Einwechslung in der Folge. Ishak hatte gleich mehrere gefährliche Aktionen, blieb vor dem Tor allerdings glücklos. Ganz anders Odise Roshi. Der Albaner brachte mit seinem ersten Ballkontakt einen gefährlichen Volleyschuss auf den Kasten von Trapp, den dieser zur Ecke ablenkte. Im Anschluss an die nachfolgende Ecke traf Roshi dann per Kopf zum verdienten 1:0 für die Kölner.

Stale Solbakken sagte nach dem Spiel: „Es war ein sehr schwieriges Spiel für uns. Wir hatten viel Theater in Köln in den vergangenen Tagen. Der Sieg ist aber verdient. Wir waren die bessere Mannschaft elf gegen elf. Und wir waren die bessere Mannschaft elf gegen zehn.“ Durch den Sieg rücken die Kölner auf den neunten Tabellenrang vor. So gut stand der FC in der Bundesliga seit dem 7. November 2008 nicht mehr. Am nächsten Sonntag kommt nun der Hamburger SV ins RheinEnergieStadion.