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FC einigt sich mit Scherz

Quelle: imago

Da strahlte Matthias Scherz noch als FC-Angestellter: Mit seiner Erfahrung sollte er sich um die Karriereplanung des Geißbock-Nachwuchses kümmern.

Der Rechtsstreit zwischen dem 1.FC Köln und seinem ehemaligen Spieler Matthias Scherz ist beendet. Wie der Verein mitteilte, konnten sich beide Parteien außergerichtlich einigen. Vor zwei Jahren hing Matthias Scherz seine Fußballerschuhe an den Nagel – von 1999 an hatte der Stürmer für den FC gekickt. Auch danach blieb er als als Karriereberater für den Nachwuchs den Geißböcken verbunden.

Am Ende der vergangenen Saison wurde sein auslaufender Vertrag nicht verlängert, doch Scherz zog vor Gericht, um auf Wiedereinstellung zu klagen. Der Argumentation seines Anwalts zufolge hätte der Fanliebling nach zwölf Jahren in Diensten des FC den Status eines Festangestellten inne gehabt.

Nachdem ein erster Gütetermin im September 2011 gescheitert war, einigten sich beide Parteien jetzt einvernehmlich und außergerichtlich. „Insbesondere vor dem Hintergrund der langjährigen Karriere von Matthias Scherz als wertvoller Spieler für den 1. FC Köln waren wir bestrebt, eine außergerichtliche Lösung zu finden“, ließ FC-Geschäftsführer Claus Horstmann auf der FC-Homepage verlautbaren: „Daher freuen wir uns, dass es nun zu einer einvernehmlichen Einigung gekommen ist.“

Auch Matthias Scherz zeigt sich froh über die Einigung: „Ich werde dem 1. FC Köln immer eng verbunden bleiben, denn der FC ist mein Verein und ich hatte zwölf tolle Jahre hier. Deshalb freue ich mich, dass wir gemeinsam eine außergerichtliche Lösung erzielt haben.“

Ein Interview mit Claus Horstmann über die aktuelle Situation des 1.FC Köln nach dem Rücktritt von Wolfgang Overath lest Ihr in der aktuellen Köln.Sport-Ausgabe #12/2011.