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FC: Ein Fehler, kein Punkt!

Im ersten Saisonspiel des 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim vergangenen Samstag schafften es die Kölner nicht, den Fehler von Kapitän Jonas Hector aus der dritten Minute vergessen zu machen. Einmal mehr wird auch über den Schiedsrichter diskutiert.

Die Situation des Spiel: Czichos fault Baumgartner angeblich elfmeterreif. (Foto: imago images / Chai v. d. Laage)

Hängende Köpfe in Köln-Müngersdorf: Nach dem späten Siegtreffer (90. +2) von Andrej Kramaric zum 2:3 für die Hoffenheimer gab es am Samstagnachmittag viele enttäuschte Gesichter und hängende Köpfe im Rhein-Energie-Stadion. Schon in der dritten Minute verschickte der Effzeh in Person von Jonas Hector eine Einladung an Kramaric, der den zu kurz geratenen Rückpass des Kölner Kapitäns abfing und an Timo Horn zum 0:1 vorbei mogelte.

Ohne Zuschauer entwickelte sich ein temporeiches und ausgeglichenes Spiel. Nach einer präzisen Flanke von Youngster Jan Thielmann erzielte Neuzugang Sebastian Andersson im ersten Spiel für die Kölner sein erstes Tor. Der Schwede überwand den Hoffenheimer Torwart Oliver Baumann per Kopf. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte stand dann der Schiedsrichter im Mittelpunkt. Nach einer leichten Berührung von Rafael Czichos an Christoph Baumgartner ließ der Unparteiische Daniel Sievert zunächst weiterlaufen. Dann schaute er sich die Situation mehrfach und lange an, um der TSG letztlich einen zumindest fragwürdigen Elfmeter zuzusprechen. Andrej Kramaric verwandelte schließlich zum 1:2-Halbzeitstand.

In der zweiten Halbzeit war die Gisdol-Elf spielbestimmend, brauchte aber bis zur 86. Minute, ehe Dominick Drexler zum 2:2 ausgleichen konnte. Ein Unentschieden wäre durchaus leistungsgerecht gewesen, doch in der Nachspielzeit setzte Kramaric mit seinem dritten Treffer zum 2:3 den Schlusspunkt und ließ den Effzeh am Ende mit leeren Händen dastehen. Für die FC-Profis heißt es Mund abwischen und nächsten Samstag in Bielefeld wieder angreifen.

Von Robin Josten