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FC: „Die Vorfreude ist sehr groß“

Brachte den FC im Hinspiel in Führung: Mittelfeldakteur Kevin Vogt Foto: imago/Team2

Brachte den FC im Hinspiel in Führung: Mittelfeldakteur Kevin Vogt
Foto: imago/Team2

Es ruft Dortmund, es ruft die Südtribüne. Der FC freut sich auf das Duell beim Vizemeister, der noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen hat.

Wenn der 1. FC Köln am Samstagabend bei Borussia Dortmund antritt, ist es das Duell des Tabellenelften beim Zehnten der Bundesliga. Tabellarisch sieht es nach einer ausgeglichenen Partie aus, doch die „Geißböcke“ fahren als klarer Außenseiter zum Champions-League-Teilnehmer. „Wir wissen um die Stärken unseres Gegners. Vor allem durch ihre Schnelligkeit und ihr Umschaltspiel sind sie gefährlich“, weiß FC-Coach Peter Stöger um die schwere Aufgabe im Signal Iduna Park, betont aber im Hinblick auf die Qualität der Borussen: „Wir sind bereit die Aufgabe anzunehmen. Wir werden alles tun, um in Dortmund zu bestehen. „Die Vorfreude ist sehr groß und ich hoffe, dass die Freude auch nach 90 Minuten noch groß ist.“

Die Kölner, die beim BVB neben den Langzeit-Ausfällen Patrick Helmes und Yannick Gerhardt auch auf den gesperrten Kevin Wimmer verzichten müssen, haben gute Erinnerungen an die Dortmunder: Das Hinspiel Mitte Oktober gewann der FC nach Toren von Kevin Vogt und Simon Zoller mit 2:1, bis zum 4:2-Erfolg gegen Frankfurt war das der einzige Heimsieg der „Geißböcke“ in dieser Saison. Vom krisengeschüttelten Kontrahenten, der damals in Müngersdorf auflief, ist derzeit aber nichts mehr zu sehen: „Sie haben sich aus der unteren Tabellenhälfte herausgearbeitet und sind zu ihrer Souveränität zurückgekehrt“, urteilt Stöger. „Der Trainer, der Verein und auch die Mannschaft haben in den letzten Wochen sehr viel richtig gemacht, daher hat Dortmund Respekt verdient.“

Respekt hat auch die Borussia vor den „Geißböcken“. BVB-Trainer Jürgen Klopp warnt sein Team jedenfalls davor, den FC zu unterschätzen. „Grundsätzlich ist ihre Spielweise zuhause und auswärts gar nicht so unterschiedlich. Sie sind auswärts dramatisch effektiver, das ist wohl der größte Unterschied. Sie brauchen weniger Chancen, um Tore zu schießen“, so der Erfolgscoach der Dortmunder. Angesichts der Tabellensituation wäre ein Heimsieg enorm wichtig für den Vizemeister der vergangenen Saison: „Diese Spiele gegen direkte Konkurrenten sind Sechspunktespiele. Wir können den Abstand auf Köln auf vier Punkte vergrößern – das wäre eine Sensation“, gibt sich Klopp vor dem Duell Zehnter gegen Elfter kleinlaut.

Der FC dagegen könnte die Borussia überholen, wenn ihnen eine Sensation wie im Hinspiel gelänge. So einfach wie Mitte Oktober wird es der BVB der Stöger-Elf allerdings nicht mehr machen.