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FC: Alles bestens im „Trainingslager daheim“

Peter Stöger, Trainer des 1. FC Köln

Den Verzicht auf ein Winter-Trainingslager hat FC-Coach Peter Stöger nicht bereut.
(Foto: imago/Eibner)

Kein Reisestress, vernünftiges Wetter, gemeinsam essen und zuhause schlafen: Für Spieler und Verantwortliche des 1. FC Köln hat die Rückrundenvorbereitung in der Heimat viele Vorteile.

„Alles richtig gemacht!“ FC-Coach Peter Stöger sieht sich in seiner Entscheidung, die Rückrundenvorbereitung nicht wie die meisten anderen Bundesligavereine in sonnigen Gefilden zu verbringen, bestätigt. Auf so ein Wetter, wie es derzeit in Köln herrsche, habe er gehofft, sagte der Österreicher – während Clubs wie der Hamburger SV, Werder Bremen oder Hannover 96 im türkischen Belek von Dauerregen geplagt sind oder sich andere, zum Beispiel Borussia Dortmund (Dubai/Emirate) oder Bayern München (Katar), Vorwürfe wegen der Menschenrechtssituation in den jeweiligen Ländern gefallen lassen müssen.

Ein Trainingslager im Ausland habe terminlich nicht gepasst, begründete Stöger seine Entscheidung. Außer den Kölnern verzichtet von den Erstliga-Vereinen lediglich der FC Ingolstadt auf ein Winter-Trainingslager.

Dass der Mannschaft angesichts des „normalen“ Trainingsalltags in Köln der Extrakick für den Teamgeist vorenthalten bleibt, verneint der Trainer. „Wir haben unseren Teamentwickler, der kommt nächste Woche und kümmert sich um die Spieler und ihre Persönlichkeitsentwicklung“, sagte er dem „Express“. Dafür brauche man „nicht in den Klettergarten zu gehen und sich an den Händen zu halten“.

Auch die Spieler genießen den Umstand, in den eigenen vier Wänden schlafen zu können. „Zuhause ist es immer am schönsten“, betonte Leonardo Bittencourt. Außerdem fühle sich die Woche ähnlich an wie ein Trainingslager: „Wir verstehen uns alle super und gehen mittags immer zusammen essen.“ Von Nachteilen für das Wir-Gefühl also offenbar keine Spur bei den Geißböcken.

Dass Timo Horn möglicherweise bald kein Mitglied dieses Teams mehr sein wird, kann der Keeper nicht mehr hören. Wiederkehrenden Gerüchten, er denke über einen Wechsel zum Klopp-Club FC Liverpool nach, schob der 22-Jährige am Mittwoch im „Express“ einen Riegel vor: „Es wird viel geschrieben darüber. Aber ich konzentriere mich auf den FC und so soll es auch nach dem Winter noch sein.“ Es gebe nichts Konkretes zu vermelden, betonte der Torhüter.

Vermelden konnte der FC aber eine andere Personalie: Nach Sturmtalent Milislav Popovic bekommt die U21 weitere Verstärkung durch den finnischen U21-Nationalspieler Fredrik Lassas. Der 19-jährige Mittelfeldakteur kommt vom HIFK Helsinki an den Rhein und hat bereits 40 Einsätze in der ersten finnischen Liga absolviert.

Ihr erstes Testspiel in der Vorbereitung auf die Regionalliga-Rückrunde bestreitet die Kölner U21 am 13. Januar um 15 Uhr beim 1. FSV Mainz 05 II.