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Köln.Sport

Entscheidung rückt näher!

Darf der 1. FC Köln sein Trainingsgelände am Geißbockheim ausbauen oder nicht? Der Stadtrat soll bis zur Sommerpause darüber entschieden haben!

Das Geißbockheim im Grüngürtel. Rollen hier bald die Bagger an? (Foto. imago images / Jochen Tack)

Inzwischen hat die Verwaltung mehr als 7.000 Stellungnahmen der Bürger gesichtet und ausgewertet. Baudezernent Markus Greitemann bestätigte: „Wir bereiten zurzeit die Beschlussvorlage für die Politik vor, und ich will das noch vor der Sommerpause in die Gremien bringen.“

Für den 1. FC Köln wäre es vorteilhaft, wenn Umweltausschuss und Sportausschuss schon am 30. April über die Vorlage diskutieren. Somit könnte der Rat bereits am 18. Juni eine Entscheidung fällen. Die nächste Ratssitzung ist erst wieder am 10 September. Da aber drei Tage später die Kommunalwahl ist, geht man davon aus, dass es dann zu keiner wichtigen Entscheidung mehr kommt.

Hin und her

Das Verfahren läuft inzwischen seit vielen Jahren und der 1. FC Köln hat in einer Präsentation gezeigt, dass „eine Entscheidung vor der Kommunalwahl möglich ist. Argumente und Fakten seien transparent ausgetauscht worden.“

Der Standort Rhein-Energie-Sportpark ist laut einer Prüfung durch die Stadtverwaltung die beste Alternative für eine Erweiterung. Ein Umzug an einen anderen Standort ist bei einer entsprechenden Entscheidung durch den Stadtrat auch möglich, kostet den FC aber weitere 25 bis 40 Millionen Euro.

Auch die Bürgerinitiative Grüngürtel für alle und die Naturschutzorganisation BUND, die seit Jahren gegen den Ausbau kämpfen, haben angekündigt, bei einem positiven Entscheid des Stadtrates nicht zurückzuziehen. In diesem Falle wolle man beim Oberverwaltungsgericht Klage einreichen.

Es bleibt abzuwarten, wie es mit der Debatte rund um das Geißbockheim weiter geht. Derzeit ist nur eine Sache klar: Eine Entscheidung rückt näher!

Von Robin Josten

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