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Eishockey-WM 2017 auch in Köln?

Quelle: DEB

DEB-Generalsekretär Franz Reindl, IIHF-Präsident René Fasel und Eric Ropert, Generalsekretär des Französischen Eishockey-Verbandes (v.l.) präsentieren die deutsch-französische Bewerbung.

Deutschland bewirbt sich mit Köln zur 2017 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft. Nach langer und sorgfältiger Evaluation hat sich der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) für die Lanxess-Arena als möglichen Austragungsort entschieden.

Dürfen sich die Kölner Eishockeyfans erneut auf ein echtes Highlight in der Deutzer Lanxess-Arena freuen? Gemeinsam mit Frankreich hat der Deutsche Eishockey-Bund eine Bewerbung für die Austragung der Weltmeisterschaft 2017 eingereicht und dabei die Lanxess-Arena als Spielort angegeben.

 

Köln hatte sich bereits 2001 und 2010 als idealer WM-Austragungsort erwiesen. Für Mitbewerber Frankreich, der die Austragung gemeinsam mit Deutschland auf die Beine stellen würde, stand die Arena Paris-Bercy seit Beginn des Bewerbungsprozesses als Spielort fest. 

Uwe Harnos, Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes e.V.: „Mit dem Standort Köln haben wir in der Vergangenheit durchweg hervorragende Erfahrungen gemacht. Bereits seit vielen Jahren haben wir dort eine vertrauensvolle Partnerschaft mit der Stadt, der Arena und den handelnden Personen und schon einige Weltmeisterschaften und Länderspiele zusammen bewältigt. Gemeinsam mit unseren Partnern vom französischen Eishockey-Verband (FFHG) und den Spielorten Köln und Paris werden wir eine sehr starke Bewerbung mit exzellenten Aussichten für eine 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft in Deutschland und Frankreich anbieten können.“

In Köln freut man sich auf ein eventuell drittes WM-Turnier. Stefan Löcher, Geschäftsführer der LANXESS arena, sagt: „Es ehrt uns sehr, dass der DEB erneut mit Köln ins WM-Rennen geht. Dass wir der Aufgabe gewachsen sind, haben wir bereits 2001 und 2010 bewiesen. Allein 2010 kamen 548.768 Zuschauer zu den WM-Spielen und sorgten für eine
unvergessliche Stimmung. Die weltoffene Eishockey-Hochburg Köln wird die Fans aus aller Welt auch 2017 mit offenen Armen empfangen. Die Stadt Köln wird von einer WM-Ausrichtung sowohl wirtschaftlich als auch aus Imagegründen erheblich profitieren. Nun drücken wir die Daumen, dass Frankreich und Deutschland den Zuschlag erhalten und wir
uns der neuen Herausforderung stellen dürfen.“

Am 10. Januar musste Franz Reindl die umfangreichen Bewerbungsunterlagen für die erste gemeinsame Bewerbung der beiden Nationen, beim Internationalen Verband (IIHF) abgeben. Im Februar folgt eine ausführliche Präsentation der Unterlagen. Die Vergabe erfolgt erst beim Kongress in Stockholm während der 2013 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft in Schweden und Finnland.