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Ein kölscher Traum in Paris

Quelle: Imago

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Die dreijährige Stute Danedream hat den Prix de l’Arc de Triomphe gewonnen. Unter Andrasch Starke lief beim wichtigsten Galopprennen Europas Bahnrekord. „Ein solches Rennen zu gewinnen ist ein Traum“, sagte Schiergen dem Sportinformationsdienst (sid). Kurz zuvor hatte die von ihm in Weidenpesch trainierte Danedream mit fünf Längen Vorsprung in Paris-Longchamp beim Prix de l´Arc de Triomphe gewonnen.

Die Strecke von 2.400 Meter legte Danedream unter Jockey Andrasch Starke auf der französischen Paraderennbahn Longchamp in 2:24.49 Minuten zurück und stellte damit gleichzeitig eine neue Rekordzeit auf. Die Siegprämie für den Erfolg beim wichtigsten Galopprennen Europas beträgt fast 2,3 Millionen Euro, die sich die beiden Besitzer teilen.

Erst am Donnerstag vor dem Rennen war Danedream für eine Gebühr von 100.000 Euro nachgemeldet worden. „Wir sind schon mit sehr viel Mumm nach Paris gefahren“, meinte Schiergen : „Danedream ist ein eher unauffälliges Pferd, das im Training nur sehr wenig zeigt, sich aber enorm verbessert hat.“

Die Quote auf diesen Außenseitersieg in dem 16-köpfigen Feld standen bei 278:10. Zuvor hatte Danedream allerdings bereits die Rennen in Berlin und Baden-Baden für sich entscheiden können – auch diese beiden Male saß mit Andrasch Starke der Stammjockey des Rennstalls Asterblüte im Sattel.

Es war der zweite Sieg eines deutschen Pferdes in diesem Rennen. 1975 war Star Appeal in Paris-Longchamp erfolgreich. Auch dieser Erfolg ist übrigens ein kölscher Traum: Star Appeal wurde im rechtsrheinischen Rath-Heumar trainiert.