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DSOM: Scherz stellt Trikotbuch vor

FC-Legende Matthias Scherz bei der Vorstellung des neuen Trikotbuches. Foto: DKSM

FC-Legende Matthias Scherz bei der Vorstellung des neuen Trikotbuches.
Foto: DKSM

Im Deutschen Sport und Olympiamuseum wurden diverse Projekte rund um das Thema Sport vorgestellt. Besonderes Highlight: Das neue FC-Trikotbuch.

Zuerst präsentierte Carmen Diaz von der Kölner Sportstätten GmbH eine Kooperation mit dem Olympia Museum. Zukünftig können Familien oder Jugendgruppen nach einem Rundgang im RheinEnergieStadion, anschließend ein Programm mit Führung durchs Sportmuseum wahrnehmen. Im Museum soll dann auch für Essen und Getränke gesorgt werden.

FC-Legende Matthias Scherz war ebenfalls anwesend und präsentierte das neue FC-Trikotbuch. Erfinder ist der Hamburger Unternehmer Michael Deckelmann. Beim Trikotbuch wird das Trikot in eine Buchform genäht – „ein Trikot zum Anfassen“, so das Motto. Der ehemalige FC-Profi Matthias Scherz stellte sein Exemplar dem Sportmuseum zur Ausstellung zur Verfügung. Der Hamburger SV, FC Bayern München und VfL Wolfsburg haben sich bereits zuvor am Kauf solcher Trikotbücher beteiligt.

Sichtlich zufrieden zeigte sich der ehemalige Stürmer über die bisherige Leistungen des 1. FC Köln: „Ich denke, sie machen das ganz gut. Sie stehen sehr kompakt auch wenn sie gegen Frankfurt mal drei Stück gekriegt haben. Nach dem Spiel gegen Dortmund müssen sie aber wieder punkten“. Scherz hat sich aus dem Profifußball zurückgezogen und arbeitet momentan im Vertriebsmanagement eines Elektrogroßfachhandels.

Anschließend wurde das Projekt „Speed4 – wir bewegen Kinder“ vorgestellt. Hier müssen die Beteiligten um aufgebaute Hütchen dribbeln. Anschließend wird computergesteuert die benötigte Zeit ermittelt. Ex-Fußballprofi Dariusz Wosz, Matthias Scherz und „Das Wunder von Bern“-Filmdarsteller Jan Holland versuchten sich auf der sechs Meter langen Parcourstrecke. Wosz war zeitweise Weltrekordhalter, wurde aber im Laufe der Zeit von Lionel Messi überboten. den Deutschen Rekord hält aktuell Marko Marin.

Britta Heidemann, Olympiasiegerin von 2008 stellte auf der Pressekonferenz ihr neues Buch „Willkommen im Reich der Gegensätze: China hautnah“ vor. „In diesem Buch dreht es sich nicht allein um den Olympiasieg. Ich bin ein leidenschaftlicher Schreiberling und war schon oft in China – ich möchte uns die Menschen und die Kultur der Chinesen näher bringen, um die Barrieren der Deutschen gegenüber China abzubauen“, erklärte die Fechterin.

Spektakulär wurde es dann, als Britta Heidemann allen Anwesenden einen Crashkurs im Fechten gab. Scherz und Holland machten freiwillig mit und hatten sichtlich Spaß. „Fechten kann jeder sehr schnell lernen – die Grundschritte sind jedem binnen einer Stunde beizubringen“, sagte die Olympiasiegerin.