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Drei Haie im Olympia-Kader

Moritz Müller ist als fester Bestandteil des Olympia-Aufgebots eingeplant.
Foto: imago

30 Spieler, drei Kölner und eine Menge Debütanten: Eishockey-Nationaltrainer Marco Sturm hat am Dienstag sein vorläufiges Aufgebot für die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang (9. bis 25. Februar) bekanntgegeben. Fünf Spieler muss er bis zum 23. Januar noch aus dem Aufgebot streichen, dann steht endgültig fest, wer in den Gruppenspielen gegen Finnland (15. Februar), Schweden (16. Februar) und Norwegen (18. Februar) für die DEB-Auswahl auflaufen darf.

Sehr wahrscheinlich gehören dann auch drei Spieler der Kölner Haie zum Team. Die Verteidiger Moritz Müller (31) und der erfahrene Christian Ehrhoff (35) sowie Stürmer Felix Schütz (30) dürfen sich allesamt berechtigte Hoffnungen machen, in Südkorea dabei zu sein – vorausgesetzt natürlich, die Gesundheit spielt mit. Für Ehrhoff wäre es bereits die vierte Olympia-Teilnahme, Müller und Schütz würden wie der Rest des Teams mit Ausnahme von Angreifer Marcel Goc zum ersten Mal am Olympischen Turnier teilnehmen. „Für mich wird ein Kindheitstraum wahr“, sagte Müller, als er von seiner Nominierung erfuhr.

„Wichtig ist, dass der Großteil schon zusammengespielt hat und unser System kennt“, begründete der 39-jährige Sturm seine Auswahl. „Die Automatismen müssen gleich im ersten Spiel greifen“. Denn im Gegensatz zu einer WM, wo sieben Gruppenspiele auf jedes Team warten, sind es in Pyeongchang nur drei. Lange Eingewöhnungszeit gibt es also nicht, das Team muss schnell zusammenfinden. Und der Block der Kölner Haie wird seinen Teil dazu beitragen, dass dies bestmöglich gelingt.