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Doppelte Nullnummer für die RheinStars

2. Basketball-Bundesliga ProA, Rheinstars Köln vs. OeTTINGER Rockets Gotha

Bester Werfer gegen Gotha: Lakeem Jackson erzielte 13 Punkte.
Foto: imago/Beautiful Sports

Die Negativserie der RheinStars dauert an: Nach Pleiten in Paderborn und gegen Gotha warten die Kölner seit fünf Spielen auf einen Sieg.

Nach einem Null-Punkte-Wochenende warten die RheinStars seit nunmehr fünf Spielen auf ein Erfolgserlebnis. Der 75:83-Niederlage am Freitag bei den finke baskets in Paderborn folgte am Sonntag vor eigenem Publikum ein deutliches 53:70 (27:37) gegen die favorisierten Rockets Gotha. Im Kampf um die Play-off-Plätze in der ProA bleiben die Kölner dennoch im Rennen: Als Tabellenzwölfter haben sie lediglich zwei Zähler Rückstand auf Rang acht.

Für Trainer Arne Woltmann ist das allerdings ein schwacher Trost. Zwar erkannte er nach dem Auftritt gegen Gotha eine Leistungssteigerung gegenüber dem Paderborn-Spiel, monierte aber insgesamt zu wenig Bewegung in seiner Mannschaft und fehlende Durchschlagskraft in der Offensive. „Wir sind individuell nicht stark genug, um durch Einzelaktionen zum Sieg zu kommen. Wir können nur als Team gewinnen“ – und da habe es am Ende nicht gereicht, analysierte der 41-Jährige am Sonntagabend.

Dabei hatten die RheinStars, angepeitscht von den 1.000 Zuschauern in der ASV-Halle, gegen Gotha auch in Rückstand die Partie spannend gehalten. Zwischenzeitlich kam die ohne den verletzten Jonni Malu angetretene Woltmann-Truppe bis auf fünf Zähler an die Thüringer heran (37:42).

Dann jedoch endete der Lauf abrupt nach mehreren Fehlversuchen unterm gegnerischen Korb und die Gäste schlugen eiskalt zurück. Nach zehn Punkten in Folge schalteten die Rockets beim Stand von 58:41 einen Gang zurück und brachten den Sieg sicher über die Zeit. Erfolgreichster Kölner war Lakeem Jackson mit 13 Zählern, Aaron Jones holte elf Rebounds.

Ob und wie lange Jonni Malu den RheinStars fehlen wird, entscheidet sich am heutigen Montag. Der 22-Jährige hatte am Freitag einen Ellbogen gegen die Schläfe bekommen und wurde vorsichtshalber ins Merheimer Krankenhaus eingeliefert. Eine Untersuchung soll Aufschluss über die Schwere der Verletzung geben.

Die nächste Partie führt die Kölner Basketballer am Samstag nach Trier. Das Gastspiel bei den Gladiators steigt um 20 Uhr in der Arena Trier.