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Doppel-Titel für Rot-Weiß noch möglich

Zusammen zum Titel: Rot-Weiß Köln steht in der Endrunde um die deutsche Hockeymeisterschaft Foto: Imago

Zusammen zum Titel: Rot-Weiß Köln steht in der Endrunde um die deutsche Hockeymeisterschaft
Foto: Imago

Es wird ernst Rot-Weiß Köln: Am Wochenende streben die Teams beim Finalturnier in Hamburg das erste Double der Vereinsgeschichte an.   Während die RWK-Damen im Halbfinale am Samstag auf den Lokalmatadoren Club an der Alster (ab 13.45 Uhr live auf hockeyfinal4.de) treffen, haben die Herren um Topstar Christopher Zeller den Mannheimer HC vor der Brust (ab 18.15 live auf hockeyfinal4.de).

Als Favoriten gehen beide Kölner Teams ins Rennen, auch wenn RWK-Damencoach Markus Lonnes das gar nicht gern hört. „Ich weiß nicht, ob man bei Play-offs überhaupt von so was reden kann. Aber wir sind selbstbewusst genug, zu sagen, dass wir Alster zwei Mal geschlagen haben und das auch ein drittes Mal können. Zumindest fahren wir nach Hamburg, um zu gewinnen“, gibt sich der Trainer vor der Endrunde optimistisch.

Vor zwei Jahren gewannen die Damen zuletzt den Meistertitel, den vierten in der Vereinsgeschichte. Einer Wiederholung dieses Coups steht das Team um die erfahrerene Abwehrspielerin Marion Rodewald sicherlich nicht abgeneigt gegenüber. Verzichten müssen die Rot-Weißen bei der Endrunde wohl nur auf Inga Stöckel, die eine langwierige Rückenproblematik plagt.

Aus dem Vollen schöpfen können dagegen die Kölner Herren, die als Titelverteidiger nach Hamburg reisen: Mats Grambusch und Torhüter Victor Aly meldeten sich nach leichteren Blessuren wieder fit, auch Christopher Zeller steht nach überstandenen Prüfungen wieder zur Verfügung. „Er gibt mit seiner Präsenz auf dem Platz den anderen den Freiraum, Spaß am Spiel zu entwickeln“, freut sich RWK-Coach Frederik Merz auf die Rückkehr des Torjägers, merkt aber auch an: „Ohne ihn haben die anderen mehr Verantwortung übernehmen müssen und sich ganz sicher weiter entwickelt. Christopher trifft bei seinem Comeback auf ein gut vorbereitetes Team.“

Dass auch die Kölner Herren in diesem Jahr als Titelanwärter nach Hamburg stoßen werden, hatten einige nicht erwartet. Fachleute hatten den Rot-Weissen nach dem Karrierende der drei Routiniers Max Weinhold, Timo Wess und Tibor Weißenborn eine schwere Saison prognostiziert, zudem verließ Meistercoach Stefan Kermas den Club. Bei der „Operation Titelverteidigung“ steht nun erst einmal der Mannheimer HC, Dritter der Meisterschaftsvorrunde, im Weg – die siebte Meisterschaft wäre nach dem Umbruch ein Riesenerfolg für den Traditionsverein.