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DM: Wester als Favoritin nach Kassel

Alexandra Wester, ASV Köln

Springt bei der Leichtathletik-DM in Kassel um den Titel: ASV-Weitspringerin Alexandra Wester
Foto: imago/Beautiful Sports

Vor der Leichtathletik-DM in Kassel gilt ASV-Weitspringerin Alexandra Wester als Favoritin auf den Titel. Neben dem Shootingstar gibt es gleich mehrere Kölner Medaillenkandidaten.

Gleich mehrere Kölner Leichtathleten reisen am kommenden Wochenende mit Medaillenchancen zur Deutschen Meisterschaft nach Kassel. Allen voran darf Alexandra Wester im Weitsprung nach dem Titel in der Halle auch mit einem Freiluft-Erfolg liebäugeln. Der Shootingstar vom ASV Köln, der die Norm für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro (5. bis 21. August) bereits in der Tasche hat, reist mit der Empfehlung von einem Sieben-Meter-Sprung (auch wenn mit übermäßigem Rückenwind) nach Hessen. Zudem fallen Westers härtesten Kontrahentinnen Melanie Bauschke und Sosthene Moguenara wegen Fußverletzungen aus – einzig Titelverteidigerin Lena Malkus und Malaika Mihambo scheinen der Kölnerin den ersten Meistertitel unter freiem Himmel streitig machen zu können.

Das LT DSHS Köln stellt über 400 Meter Medaillenkandidatinnen: Hallen-Vizemeisterin Friederike Möhlenkamp, zuletzt in Regensburg mit 52,55 Sekunden nur knapp an der Olympianorm vorbeigelaufen, gilt über die Stadionrunde ebenso als Podesttipp wie Vereinskollegin Lara Hoffmann, die ihr Comeback mit dem Meistertitel in der Halle krönte. Da die Kölnerinnen mit Lena Naumann und Katrin Schmidt zwei weitere Einzelstarter über 400 Meter stellen, ist auch die 4x400m-Staffel ein heißer Tipp für Edelmetall in Kassel. Außenseiterchancen haben noch Hochspringerinnen Alexandra Plaza und Christine Salterberg, die über 400 Meter Hürden in den Bereich ihrer Bestzeit laufen möchte.

Bei den Sprintern wollen gleich zwei schnelle Kölner vorne mitmischen: Sowohl Robert Polkowski (LT DSHS Köln) als auch Peter Emelieze (ASV Köln) sind Kandidaten für den Endlauf. Läuft dort alles perfekt, könnten die beiden Sprinter sogar hinter Julian Reus und Aleixo Platini Menga einen Bronzerang anpeilen. Bereits bei den Hallenmeisterschaften scheiterten sowohl Polkowski als auch Emelieze nur ganz knapp am dritten Platz.

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