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Die Zeit des Wartens ist vorbei

Marcel Risse steht für die Partie gegen den HSV zur Verfügung  Foto: IMAGO / GEPA pictures

Marcel Risse steht für die Partie gegen den HSV zur Verfügung
Foto: IMAGO / GEPA pictures

Am Samstag um 15.30 Uhr ist der 1. FC Köln offiziell zurück auf der Bühne Bundesliga. Zum Start will der FC gegen Hamburg überzeugen. Endlich wieder Bundesliga. Die Vorfreude in Köln ist greifbar: Die Auftaktpartie gegen den Hamburger Sport-Verein ist seit Wochen ausverkauft, die Spieler und Trainer Peter Stöger sind frohen Mutes. Abgeschirmt von der Öffentlichkeit bat der Übungsleiter sein Ensemble in den Einheiten vor der Bewährungsprobe ins Franz-Kremer-Stadion, wo die FC-Profis vor allem Standardsituationen – sowohl defensiv, als auch offensiv – einübten. Gerade gegen die Nordlichter keine schlechte Idee, denn der Fast-Absteiger verfügt mit Heiko Westermann und Johan Djourou über ein kopfballstarkes Innenverteidigerduo, das im gegnerischen Strafraum jedoch ebenso viel Gefahr anrichten kann, wie im eigenen.
Allerdings wollen sich die Gastgeber nicht ausschließlich auf Standards beschränken, sondern auch eine Liga höher das Spiel gestalten. „Prinzipiell wollen wir so spielen wie vergangenes Jahr, das heißt auch offensiv agieren. Wir haben die Spieler dafür. Ich glaube nicht, dass die Hamburger bedingungslos verteidigen werden und dadurch werden wir auch zu unseren Möglichkeiten kommen“, glaubt Stöger an einen offenen Schlagabtausch, den seine Mannschaft durchaus gewinnen kann. Mut machen darf sicherlich der letzte Vergleich beider Teams im DFB-Pokal. Da verlor der FC in der abgelaufenen Saison in der Hansestadt zwar 1:2, zeigte aber eine kämpferisch und spieltaktisch starke Leistung. Damals trat der FC in Hamburg mit drei defensiven Mittelfeldspielern an. Ein System, das auch am Samstag zumindest denkbar ist.

Wohl sicher auf dem Platz stehen wird Marcel Risse. Der Außenbahnspieler hat seine Verletzung rechtzeitig auskuriert und sollte bereit sein für das erste Highlight der Saison. Geleitet wird die Partie in Köln-Müngersdorf von Schiedsrichter Wolfgang Stark aus Landshut. 31 Mal leitete der Bankkaufmann bereits Spiele mit FC-Beteiligung. Die Kölner Bilanz ist mit elf Siegen, sechs Unentschieden und 15 Niederlagen durchaus noch ausbaufähig.