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Die Fortuna muss punkten!

Nach den jüngsten Enttäuschungen braucht die Fortuna unbedingt ein Erfolgserlebnis Foto: IMAGO/Eibner

Nach den jüngsten Enttäuschungen braucht die Fortuna unbedingt ein Erfolgserlebnis
Foto: IMAGO/Eibner

Am Samstag (14 Uhr) empfängt Fortuna Köln im Südstadion die SpVgg Unterhaching. Der Gast aus Bayern musste aber zwei Niederlagen in Folge hinnehmen. Die Ausgangslage ist klar: Vier Punkte aus acht Spielen sind eindeutig zu wenig.Die Fortuna rangiert momentan nur auf Platz 18 und ist schon seit 380 Spielminuten ohne eigenen Treffer. Es ist ein gängiger Mechanismus des Geschäfts, das angesichts einer solchen Negativserie Fragen gestellt werden. Fragen zu Taktik und Qualität der Mannschaft. „Es ist wichtig den Spielern und dem Trainer zu vertrauen. Wir haben sie ja bewusst ausgewählt und werden ihnen ausreichend Kredit geben, erklärt Fortuna Kölns Geschäftsführer Michael W. Schwetje. Das klingt nach einer erfrischend optimistischen Denkweise, doch trotz aller Rückendeckung müssen gegen Unterhachhing Punkte geholt werden.

Der ehemalige Bundesligist aus Bayern erklärte vor Saisonbeginn, dass es für sie nur gegen den Abstieg gehen würde. Nachdem die Hachinger mit elf Punkten nach aus Spielen einen sensationellen Start hinlegten, konnten sie sich nochmals kurz vor Transferschluss mit Markus Schwabl, Sascha Herröder und dem Ex-FC Spieler Sascha Bigalke verstärken. „Diese Spieler haben schon höher gespielt und dementsprechend kriegt Unterhaching mit den Neuzugängen einen enormen Qualitätsschub“, kommentierte Fortuna-Trainer Uwe Koschinat. Doch seit Tätigung der Transfers konnte die Mannschaft von Trainer Christian Ziege nicht mehr gewinnen. Zuletzt gab es gegen Halle und Chemnitz zwei Niederlagen in Folge.

Koschinat sollte demzufolge bei den konterstarken Hachingern, einige Schwächen ausgemacht haben. Bei einer sehr guten Mannschaftsleistung scheinen drei Punkte möglich. Fraglich ist allerdings, wie es angesichts der andauernden Negativerlebnisse um das Selbstvertrauen der Südstädter bestellt ist. Ein Erfolgserlebnis in Form eines Führungstreffers könnte den Knoten platzen lassen. Und darauf hoffen neben Schwetje, Koschinat und Klaus Ulonksa auch Spieler und Fans des Aufsteigers.