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DFB bestätigt Poldi-Sperre

Foto: imago

Lukas Podolski (l.) begrüßt den DFB-Sportgerichts-Vorsitzdenden Hans E. Lorenz (M.)

Das DFB-Sportgericht nimmt die Sperre für Lukas Podolski nicht zurück und bekräftigt somit die Tatsachen-Entscheidung des Schiedsrichters Guido Winkmann sowie seines Assistenten Mike Pickel.

Nach der Roten Karte für Lukas Podolski im Spiel gegen die Hertha hatte der 1. FC Köln Wiederspruch eingelegt. Heute um 14:45 Uhr fand die Anhörung beim DFB-Sportgericht statt. Zu einem Ergebnis kam es dann nach wenigen Stunden.

Podolski wurde von FC-Geschäftsführer Claus Horstmann, FC-Justiziar Oliver Zierold und seinem Berater Kon Schramm zur Verhandlung begleitet. Zur Verhandlung erschien – neben den oben genannten Beteiligten – auch der Berliner Lewan Kobiaschwili an und nahm Stellung zum Vorfall. Kobiaschwili erklärte, dass er sich zwar von Podolski provoziert fühlte, aber wünsche sich keine Sperre für Poldi.

Schiedsrichter Winkmann und sein Assistent Pickel gestanden unumwunden ihren Fehler ein. Aber: Trotzdem nahm der DFB das Urteil nicht zurück. Somit wird Podolski für das kommende Spiel in Hannover (Sonntag, 17.30 Uhr) gesperrt bleiben und gezwungenermaßen von der Tribüne aus zusehen.

Wer für Lukas Podolski in die Startformation rücken wird, steht noch nicht fest. Jedoch stehen Trainer Stale Solbakken – drei Alternativen zur Verfügung. Ersatz-Kandidaten sind Chong Tese, Mikael Ishak und Odise Roshi.