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Derby mit vielen Rückkehrern

Quelle: Imago

Stürmer Steffen Moritz wird am Samstag im Derby gegen die FC-Amateure einer der wenigen Fortunen sein, die keine Vergangenheit bei den Geißböcken ihr Eigen nennen können.

Eine weite Anreise hat Fortuna am Samstag nicht zum Auswärtsspiel: Die Koschinat-Elf ist mit vielen Ex-Geißböcken zu Gast bei den FC-Amateuren. Etwas mehr als zehn Jahre ist es her, da trafen sich Fortuna Köln und der große FC zwei Jahre lang in der zweiten Bundesliga auf Augenhöhe. Dann trennten sich die Wege: Heutzutage freut man sich beim Südstadtclub, endlich wieder in einer Liga mit den FC-Amateuren zu spielen.

Aber nicht nur aus freundschaftlicher Rivalität ist die Aufregung der Fortunen vor dem Spiel am Samstag im Franz-Kremer-Stadion (Anpfiff um 14 Uhr) groß. Neun Spieler aus dem Kader des Südstadtclubs haben ihre Wurzeln beim FC und sind dementsprechend motiviert.

Auch Coach Uwe Koschinat versteht, dass die Partie für seine Spieler etwas Besonderes darstellt: „Viele unserer Spieler haben in ihrer sportlichen Vergangenheit beim 1.FC Köln gespielt, deshalb ist diese Partie natürlich schon etwas anderes.“

Zwar habe der Gegner insbesondere in der Offensive eine „enorm hohe Qualität“, doch der 40-jährige Fortuna-Trainer sieht seine Mannschaft nicht chancenlos: „Wenn es uns gelingt, mit der nötigen körperlichen Robustheit und spielerischen Gradlinigkeit zu Werke zu gehen, werden wir auch dort Chancen bekommen, die es dann gilt, zu nutzen.“

Nach zuletzt fünf Spielen ohne Niederlage könne sein Team jedenfalls mit einer großen Portion Selbstbewusstsein in dieses Spiel gehen: „Dass man im Franz-Kremer-Stadion gewinnen kann, hat Borussia Dortmund II zuletzt gezeigt.“

Lukas Nottbeck und Maurice Kühn sind nach ihrer abgesessenen Gelbsperre genauso wieder an Bord wie der zuletzt verletzte Kevin Kruth. Verzichten muss Coach Koschinat lediglich auf den gesperrten Stefan Haben sowie Maycoll Canizalez (Trainingsrückstand) und Timo Heinze (Muskelfaserriss).