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Der Kölner Sport hat die Wahl!

MEHRSPORT_Umfrage130514Wie steht die Kölner Politik zum Thema Hallen-Neubau? Dies ist die 5. Frage, die Köln.Sport den Parteien im Vorfeld der Kommunalwahl am 25. Mai stellte. Die Antworten folgen hier …

Auch der kölsche Sport hat bei der Kommunalwahl am 25. Mai eine Stimme mit Gewicht. Deshalb wollte Köln.Sport wissen: Was wollen die Parteien für den Sport in der Domstadt tun? Und wie stehen die verschiedenen politischen Lager zu den wichtigen Themen des Stadt-Sports? Insgesamt 6 Fragen wurden von den Parteien beantwortet. Hier die Antworten zu unserer fünften Frage …

5. Hallen-Situation: Dem leistungsorientierten Vereinssport (z. B. Basketball, Volleyball, Handball) der Stadt fehlt nach wie vor eine wettkampftaugliche Sporthalle, die über eine Kapazität von 1.500 bis 3.000 Plätze verfügt. Wie steht Ihre Partei dazu?

Peter Kron, SPD:
Wir sehen ebenfalls den Bedarf für eine solche Halle und befinden uns seit Monaten in Erfolg versprechenden Gesprächen mit den RheinStars und dem ASV Köln. Die ohnehin sanierungsbedürftige ASV-Sport­halle soll so ertüchtigt werden, dass sie den Basketballern zumindest bis zur Zweiten Liga eine ad­äquate Heimat bietet. Auch für die Volleyballerinnen und Handballer wäre diese Halle dann bei Spielen mit ­erhöhtem Zuschauerinteresse eine Option. Für den Fall, dass die Basketballer in die Erste Liga aufsteigen, muss es rechtzeitig weitergehende Überlegungen geben.

Henk van Benthem, CDU:
Es würde Köln gut zu Gesicht stehen, eine solche Halle zu betreiben. Aufgrund der städtischen Haushalts­lage sehen wir ein solches Vorhaben als nicht realisierbar an. Sollten private Investoren dies umsetzen ­wollen, werden wir es immer unterstützen.

Elisabeth Thelen, Bündnis 90/Die Grünen:
Wir würden uns sehr freuen, wenn diese erfolgreichen Vereine auf dem Weg zum Profisport Partner aus der Privatwirtschaft finden, die die nötigen Hallen bauen und rentabel betreiben können. Die Politik wird das unterstützend begleiten.

Ulrich Breite, FDP:
Hier tut Differenzierung not. Für den Bundesliga­betrieb von Sportarten, die nicht Fußball oder Basketball heißen, reicht eine richtig ausgestattete Dreifachsporthalle mit einer Kapazität für mindestens 1.000 Zuschauer. Es ist ein Armutszeugnis für Köln, dass wir so eine Sporthalle nicht besitzen. Für uns ist unbegreiflich, dass die Stadt beim Neubau der Sporthalle im Nippeser Tälchen diese Anforderungen nicht erfüllte. Bei einem Sporttempel für 3.500 und mehr Zuschauer sind wir vorsichtiger. Nur wenige Sportarten, wie Basketball, können diese Hallen füllen. Hier bedarf es eines wirtschaftlichen Konzeptes der Mehrfachbespielung durch weitere Veranstaltungen wie Konzerte. Hier sind gerade private Investoren gefragt, denn das Risiko sollte nicht bei der Stadt liegen.

Jörg Detjen, Die Linke:
Obwohl es in Köln an einer mittelgroßen Halle mangelt, hat der Bau einer solchen Halle durch die Stadt keine Priorität für die Linke. Finanzierung und Betrieb eines solchen Baus sind angesichts der schwierigen Verhältnisse und der Sponsoren-Abhängigkeit der denkbaren Nutzer unkalkulierbar. Letztlich führt der Bau einer solchen Halle wohl zu einer weiteren Subventionierung von Profisport. Städtisches Geld sollte aber nach Auffassung der Linken dem Breitensport zugutekommen.

 

Hier geht’s zur 1. Frage: Sport im Offenen Ganztag …

Hier geht’s zur 2. Frage: Nutzungsgebühren für Sportstätten …

Hier geht’s zur 3. Frage: Erhöhung der Jugendbeihilfe im Sport …

Hier geht’s zur 4. Frage: Kölner Sportstätten GmbH