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„Das gibt uns Selbstbewusstsein“

Seit dieser Saison neuer Kapitän der Kölner Haie: Moritz Müller Foto: imago/Geisser

Seit dieser Saison neuer Kapitän der Kölner Haie: Moritz Müller
Foto: imago/Geisser

Drei Spiele, drei Siege: Der Saisonstart ist den Kölner Haien gelungen. Der Weg ist allerdings noch lang, das weiß auch KEC-Kapitän Moritz Müller im Interview.

Die Kölner Haie sind stark in die neue Saison gestartet: Nach drei Spielen stehen für den KEC drei Siege zu Buche, zuletzt gewann das Team von Trainer Niklas Sundblad zweimal auf fremdem Eis. Nach der letzten Saison, die für die Haie enttäuschend zu Ende ging, ist der Start nach Maß Balsam für die geschundene Kölner Eishockey-Seele. Das gilt auch für Moritz Müller, der seit dieser Spielzeit neuer Kapitän des achtmaligen Deutschen Meister ist.

Der 28-jährige Nationalspieler, der seit 2003 für den KEC verteidigt, möchte seine Mannschaft nach dem peinlichen Playoff-Aus in der vergangenen Saison wieder nach oben führen. Nach drei Partie scheinen die Haie jedenfalls auf dem richtigen Weg zu sein. Dass der Weg aber noch lang, das weiß Müller auch. Im del.org-Interview spricht der KEC-Kapitän über den Auftakt, den kommenden Gegner Straubing, die Euphorie in Köln und Dany Heatley.

Moritz, wie zufrieden kann man bei den Haien mit dem Auftakt sein?

Wenn man drei Mal gewinnt, dann gibt es wenig zu meckern. Wir sind froh, das wir so gut aus den Startlöchern gekommen sind. Das gibt dem Team eine gewisse Lockerheit und auch Selbstbewusstsein. Es gehört natürlich auch etwas Glück dazu. Gerade im ersten Heimspiel gegen München hätte es auch anders laufen können. Dennoch haben wir, wie in den anderen Spielen auch, einen Weg gefunden, zu gewinnen.

Am Freitag empfangen die bisher ungeschlagenen Kölner Haie Tabellenführer Straubing Tigers. Eine Konstellation, die man zum Auftakt des dritten DEL-Spielwochenendes nicht so erwartet hätte, oder?

Nein, vermutlich hätte kein Experte das prophezeit. Aber warum nicht? Es bestätigt doch wieder die These, das die Liga noch enger geworden ist und es keine leichten Gegner mehr gibt. Straubing ist stark gestartet und hat sogar bei der Niederlage in Berlin fünf Tore auf fremden Eis geschossen. Das sagt schon einiges. Sie stehen demnach völlig zu Recht da oben. Uns erwartet eine große Herausforderung.

Der Start ist geglückt, die Fans euphorisch. Muss man als Kapitän – gerade in Köln – auch mal auf die Euphoriebremse treten?

Ich glaube, unsere Anhänger und besonders wir Spieler können die Situation schon ganz gut einordnen. Wir stehen am Anfang der Saison und jedem in Köln ist klar, dass wir noch bis März um die Playofs kämpfen müsen. Es wird auch Rückschläge geben, das passiert allen Teams. Aber wir versuchen natürlich, diese so gering wie möglich zu halten.

Was sagst du zur Verpflichtung von Dany Heatley in Nürnberg?

Ein klangvoller Name, von dem die Liga profitiert. Es ist doch toll, wenn die Aufmerksamkeit für Eishockey hierzulande durch diesen Transfer größer wird.