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Dahmani: „Das ist ein geiles Gefühl“

Quelle: IMAGO

Die Vergangenheit und die Zukunft: Hamdi Dahmani im Trikot von Fortuna Köln.

Der ehemalige Fortuna-Publikumsliebling Hamdi Dahmani ist zurück in der Südstadt – und platzt fast vor Tatendrang. Im Köln.Sport-Interview erklärt der Mittelfeldmann, wie es zu diesem Schritt kam und was er mit den Fortunen nun vor hat.

Hamdi Dahmani kommt vom Trainingsplatz am Südstadion. Der Schweiß läuft dem Neuzugang der Fortuna die Stirn herunter, aber das Gesicht zeigt ein breites Lächeln. Dahmani ist glücklich. Vor einem halben Jahr ist er bei der Viktoria aussortiert worden und hat sich seitdem mit Einzeltraining fit gehalten. Nun die Rückkehr zu „seinem“ Klub in der Südstadt. Und mehr Motivation denn je, wie Dahmani im Köln.Sport-Interview verrät.

Herr Dahmani, wie fühlen Sie sich nach knapp einer Woche Trainingsarbeit?
Ich fühle mich hervorragend. Es ist ein geiles Gefühl, wieder im Mannschaftstraining zu sein, das hat mir richtig gefehlt. Ich war vor kurzem zwar bei Lokomotive Leipzig und dem KFC Uerdingen für eine Woche im Training, aber dauerhaftes Training ist doch schon noch etwas anderes. Trotzdem fühle ich mich fit, die Vorbereitung wird mich extrem weiter bringen.

Wie lief der Kontakt mit der Fortuna ab?
Coach Uwe Koschinat hat mich an Silvester kontaktiert und gefragt, ob ich mir ein weiteres Engagement bei der Fortuna vorstellen kann. Das konnte ich, wir haben uns ein paar Tage später getroffen und relativ schnell geeinigt. Ich denke, der Trainer weiß, was er an mir hat. Durch meine Vielseitigkeit soll ich im Kader für Konkurrenzkampf sorgen. Damit reagiert der Verein, wie bei Albert Streit, auch auf den langfristigen Ausfall von Ozan Yilmaz.

Wie haben Sie die Fans als ehemaligen Publikumsliebling empfangen?
Auf jeden Fall sehr positiv. Die Fans kenne ich ja aus meiner ersten Zeit sehr gut, jetzt war die „Wiederaufnahme“ total umkompliziert. Das ist natürlich immer schön, wenn man auf diese Art auch eine Bestätigung bekommt.

War die Fortuna in ihrer Situation das Beste, was passieren konnte?
Definitiv. Ich habe auch mit meiner Familie über den Jahreswechsel viel gesprochen. Und da herrschte Einigkeit, dass eine Rückkehr zur Fortuna das Beste ist, was gerade für mich hätte kommen können.