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Comeback als Charakterspieler

Quelle: imago

Von 2000 bis 2007 spielte Tino Boos bereits für den KEC und errang 2002 die letzte Kölner Meisterschaft. Seit Anfang dieser Saison ist der Mittelstürmer wieder in Diensten der Haie.

Nach einer schlimmen Verletzung hatte Tino Boos seine Karriere fast schon beendet. Doch das DEL-Urgestein ist zurück bei den Kölner Haien – in einer neuen Rolle.

Als die Politesse das Nummernschild des Toyotas aufschreibt, ist es zu spät. Der Falschparker muss zahlen. „Und wenn Sie Ihr Auto nicht wegsetzen, kommt gleich auch noch der Abschleppwagen“, ruft sie dem herbeieilenden Besitzer zu. Herzlich willkommen zurück in Köln, Tino Boos! „Die Parkplatznot hier hatte ich in der Zwischenzeit wohl vergessen“, lacht der „Neuhai“.

Nach vier Jahren bei den Hannover Scorpions ist der 36-Jährige zu den Kölner Haien zurückgekehrt. Als der KEC Boos‘ Verpflichtung bekanntgab, gingen die Meinungen im Fan-Lager jedoch auseinander. Von „Was sollen wir mit einer in die Jahre gekommenen Eisprinzessin“ bis „Klasse, ein deutscher Führungsspieler“, konnte man alles vernehmen.

Kritische Äußerungen waren keine Überraschung. Boos galt bei den Fans als Spieler, der nicht immer mit hundertprozentigem Einsatz zur Sache ging. Auch in Bezug auf Boos‘ Alter kamen die Fragen nicht von ungefähr. Schließlich war er schon kurz davor, seine Schlittschuhe an den Nagel zu hängen.

Ein Muskelriss im Oberschenkel hatte ihn zu einer langen Pause gezwungen. Nur elf Spiele konnte er im letzten Jahr für Hannover absolvieren. „Ich hatte starke Befürchtungen, was die Fortsetzung meiner Karriere angeht“, blickt der Veteran zurück. Boos wollte es noch einmal wissen und suchte den Kontakt zu seinem Ex-Club.

Die komplette Geschichte über Tino Boos lest Ihr in unserer aktuellen Köln.Sport-Ausgabe.