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Charr: Blutprobe negativ!

Boxprofi Manuel Charr (33) kämpft weiter um seine Unschuld. Der Kölner Schwergewichts-Champ der WBA war positiv auf Dopingmittel getestet worden, in der Folge wurde sein WM-Kampf in der Lanxess Arena gegen Fres Oquendo abgeblasen. Nun gibt es neue Erkenntnisse.
Blutprobe

Manuel Charr beteuert weiter seine Unschuld. Die negative Blutprobe beweist allerdings noch nicht, dass der „Koloss von Köln“ sauber war (Foto: imago/Sven Simon)

Eine Urinprobe vom 31. August wies verbotene anabole Steroide auf. Doch nun legte Charr ein neues Ergebnis vor: Eine Blutprobe, entnommen von „Voluntary Anti-Doping Association“ (VADA) am gleichen Tag, war negativ.

„Heute wurde mir bekannt, dass die VADA die Blutanalyse von mir negativ getestet hat. (Kein Doping!) Blutbefund anbei“, postete der Kölner Schwergewichtler auf seiner Facebookseite. „Beide Proben, sowohl die Blutprobe als auch die Urinprobe wurden von der VADA am selben Tag abgenommen.“

Weiter schreibt Charr: „Ich möchte jetzt genau wissen, wie die Urinprobe verunreinigt werden konnte, während die Blutuntersuchung eindeutig einen Negativbefund zeigt. Aus diesem Grund werde ich weitere Maßnahmen einleiten, um diese Angelegenheit aufzuklären.“

In der Blutprobe wurde allerdings nicht auf anabole Steroide getestet, sondern auf Wachstumshormone. Deshalb bleibt weiter entscheidend, wie das Ergebnis der B-Probe ausfällt – nur diese kann im Dopingfall für Aufklärung sorgen. Charr dazu: „Mein Investor Herr Jäger arbeitet auf Hochtouren.“