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Bonjour Tristesse!

Quelle: Imago

Möchten auch am Samstag in der BayArena jubeln: Ömer Toprak, Lars Bender und Stefan Kießling (v.l.n.r.)

Bayer rutschte nach zwei Pleiten auf Rang 11 ab, auch der Gegner aus Wolfsburg ist mit dem Saisonstart unzufrieden. Im Duell der beiden Werkstruppen könnte sich nun die Tendenz der Hinrunde abzeichnen. 1:4 im Derby gegen Köln, 0:3 bei den Bayern – die Bilanz der letzten beiden Bayer-Spiele ist ernüchternd. Die Dutt-Elf fiel damit erst einmal aus der Spitzengruppe heraus – und muss sich sogar erstmals seit 2005 hinter dem Lokalrivalen aus Köln einordnen.

Mit Wolfsburg ist am Samstag Nachmittag ein Gegner zu Gast in der BayArena, der ebenso mit Problemen kämpft. Der Heimsieg gegen Kaiserslautern hat der Mannschaft aus der Autostadt erst einmal Luft im Gerangel um die Abstiegsränge verschafft – mehr als ein Schritt aus der Krise war es für die Magath-Elf allerdings nicht.

So ist das Duell der beiden Werksmannschaft auch eine Art Fingerzeig, wohin der Weg beider Vereine in dieser Saison führt. Müssen sich beide mit Konzernmillionen hochgerüsteten Teams mit der Tristesse des Mittelmaß anfreunden? Oder kann Bayer wieder nach oben schielen?

Das wird der Samstag Nachmittag zeigen – der Sieg in der Champions League gegen Genk sollte Bayer zumindest ein wenig Selbstbewusstsein zurückgegeben haben.