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Bischof wieder erfolglos

Quelle: Imago

Olympiasieger Ole Bischof bei der Judo-WM diesen Sommer in Paris. Auch hier belegte der Judoka lediglich einen für ihn schwachen neunten Rang

Der Judo-Olympiasieger von 2008, Ole Bischof, blieb beim Grand-Prix in Amsterdam hinter den Erwartungen zurück. Er verpatzte seine Chance, wichtige Punkte in der Qualifikation für die Olympischen Spiele 2012 zu holen. Ein bitteres Wochenende war es für Ole Bischof: Schon in seinem zweiten Kampf endete für den Kölner VWL-Studenten der Grand Prix in Amsterdam. Er scheiterte im Achtelfinale an dem Kroaten Tomislav Marijanovic und war danach zum Zuschauen verdammt.

Dabei hätte er die Weltranglistenpunkte gut gebrauchen können: Denn der Deutsche Judo Bund schickt nur einen Athleten in der 81-Kg-Klasse zu den Olympischen Spielen in London. Momentan hat in dieser Wertung der Berliner Sven Maresch die Nase vor Bischof.

Bischof ist im Top-Team des Deutschen Olympischen Sportbundes für Olympia 2012. Dies ist aber kein Freifahrtschein für die Teilnahme an dem Mega-Event im kommenden Sommer. Denn letztendlich entscheidet die Platzierung in der Judo-Weltrangliste, welcher Sportler mit nach London fahren darf.

Top bei dem Grand-Prix in der niederländischen Hauptstadt war hingegen Andreas Tölzer. Der Judoka aus dem Rheinland trat in der Klasse über 100 Kilogramm an und belegte bei dem Turnier am vergangenen Wochenende den ersten Platz. Der 31-Jährige Tölzer bestätigt damit acht Monate vor den Olympischen Spielen einmal mehr seine hervorragende Form.