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Bayer: Ablenkung gegen Donezk

Quelle: IMAGO

Roberto Hilbert (l.) und Bayer Leverkusen wollen das Spiel in Hoffenheim vergessen.

Fünf Tage nach dem denkwürdigen Spiel bei 1899 Hoffenheim tritt Bayer Leverkusen zu seinem nächsten Pflichtspiel an. Vor heimischer Kulisse geht es für die Werkself gegen Schachtjor Donezk.

Seit dem sogenannten Phantom-Tor vom Freitag in Sinsheim beherrscht dieses eine Thema die Schlagzeilen rund um Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen. Da kann die Konzentration auf ein Champions-League-Spiel – zumal ein so wichtiges – schon schwer fallen. „Die ganze Kritik in den letzten Tagen war ziemlich hart. Ich hoffe, dass sich das Ganze bald legt“, erklärt Stefan Kießling, der sich in vielen Medien- und Blog-Beiträgen immer wieder anhören musste, das Unrecht angeblich gesehen, dem Schiedsrichter aber nicht gemeldet zu haben. Aber: Die Mannschaft steht hinter ihm: „Stefan ist so selbstbewusst, dass er mit der Situation klarkommen kann“, so Kollege Lars Bender, der im Heimspiel gegen Schachtjor Donezk (heute, 20.45 Uhr) fehlen wird.

 

Die Partie selbst ist für Bayer von enormer Wichtigkeit. Das Team von Sami Hyypiä befindet sich mit drei Zählern auf der Verfolgung von Manchester United und eben Schachtjor, die jeweils vier Punkte verbuchen können. Eine positive Bilanz gegen den ukrainischen Meister wäre also durchaus hilfreich im Kampf um den Einzug ins Achtelfinale. „Unser Team ist zu Großem fähig. Wir wollen beweisen, dass wir in Europa ein Wörtchen mitreden können und unsere Chance mit beiden Händen ergreifen“, kündigt Sportchef Rudi Völler an.