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Bayer 04: Völler glaubt an Herrlich

Bayer-Geschäftsführer Rudi Völler ist überzeugt von der Leistung des Trainers Heiko Herrlich, der aufgrund des Fehlstarts der Werkself in der Bundesliga derzeit scharf kritisiert wird. Laut Völler müsse die Mannschaft nun eine Reaktion zu ihrer bisher schwachen Leistung zeigen, um ihre Ziele weiterhin zu verfolgen.
Völler Herrlich

Rudi Völler verspricht Rückendeckung für Heiko Herrlich. (Foto: imago/Laci Perenyi)

Die ambitionierte Elf von Bayer 04 Leverkusen startete die Bundesligasaison 2018/19 gleich mit zwei Niederlagen gegen Borussia Mönchengladbach (0:2) und VfL Wolfsburg (1:3). Nach der für die neu ins Leben gerufene Nations League geltenden Länderspielpause am Wochenende treten die Leverkusener gegen den deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München an.

„Diese Hysterie nervt“

Dass Chefcoach Heiko Herrlich nun als Sündenbock dargestellt wird und bereits Spekulationen über eine Entlassung des Trainers im Umlauf sind, kann Völler nicht nachvollziehen. „Wir haben nach zwei Spieltagen sieben Mannschaften, die gar keinen oder erst einen Punkt haben. Und ausgerechnet unser Trainer, der es in der vergangenen Saison erstklassig gemacht hat, steht so in der Kritik?“, so der Bayer-Sportchef gegenüber Kicker. Für den 58-Jährigen sei Kritik in gewissem Maße vollkommen in Ordnung und teils berechtigt. „Aber dass er deshalb zur Disposition stehen soll? Nach zwei Spieltagen? Und dann nur der Trainer von Bayer Leverkusen? Es gibt auch andere ambitionierte Teams, die nicht gepunktet haben!“, betonte der ehemalige Teamchef der deutschen Nationalelf.

„Ich glaube an die Mannschaft und an den Trainer“

Beim amtierenden deutschen Meister müsse die Herrlich-Elf am 15. September „jetzt aufwachen“. Zudem deutete der Weltmeister von 1990 an: „Einige Spieler haben mir ein wenig zu viel davon gesprochen, wie gut wir sind und wie weit vorne wir landen können. Mein Tipp: Nicht so viel reden, mehr machen. Auf dem Platz. Wir müssen alle eine Schippe drauflegen.“